Etwa eine Viertelstunde brauchte Werder, um Herr auf des Gegners Platz zu werden. Bis dahin war Bremens Schlussmann Felix Wiedwald zweimal gefordert und Musa Kalis Schuss wurde kurz vor der Torlinie noch gerettet. Von da ab bestimmte die Skripnik-Elf das Geschehen. Eine Großchance nach der anderen wurde herausgespielt: 23. Minute: Flanke Jan-Philipp Heine, Direktabnahme Alberto Coll, Pfosten. Den Nachschuss setzte Mert Yaman knapp neben das Tor. 25. Minute: Ein Schuss von Alberto Coll von der Strafraumkante lenkte der Torwart zur Ecke. 26. Minute: Tobias Cordes verfehlte mit der Hacke knapp das Tor. 32. Minute: Jan-Philipp Heines Direktabnahme aus 25 Metern verfehlte knapp das Ziel. 34. Minute: Serhan Zengin spielte Musa Kali mustergültig frei, doch der SC-Keeper reagierte sehr gut.
Der Ball wollte einfach nicht rein, jedenfalls nicht in das Langenhagener Tor. Dafür lag er plötzlich in Werders Maschen. Ein diagonal geschlagener Flugball an die Strafraumgrenze erreichte den im Rücken von Jan-Philipp Heine stehenden Stürmer des Gastgebers, der den Ball aus der Drehung direkt auf das Tor schoss. Werder-Keeper Felix Wiedwald konnte den Ball noch an den Pfosten lenken, doch von dort sprang er zum Siegtreffer in das Tor (39.). Doch kurz vor der Halbzeit hätte Werder schon wieder ausgleichen können, doch ein Steinkraus-Freistoß aus 20 Metern wurde noch abgefälscht.
Im zweiten Spielabschnitt setzte sich die Überlegenheit der Grün-Weißen fort und mit zunehmender Spieldauer wurde immer deutlicher, dass der SC Langenhagen nur noch bestrebt war, das Ergebnis über die Zeit zu retten. In der 61. und 73. Minute hatte Serhan Zengin jeweils die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, doch auch ihm gelang es nicht. Als die glücklosen Bremer dann in der 76. Minute in einen Konter liefen, verloren sie Andy Watzlawczik wegen einer roten Karte, die er aufgrund einer Notbremse erhielt. Selbst in Unterzahl war die U 18 überlegen, doch der (Teil)Erfolg wollte sich nicht mehr einstellen.
Werder Bremen: Wiedwald – Heine, Cordes, Klimmek, Watzlawczik – Gresens, Kali, Zengin, Steinkraus – Coll, Yaman (69. Stütz)