Werders U 17-Junioren haben es sich bei Ligakonkurrent TeBe Berlin nicht leicht gemacht. „Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen. So mussten wir bis zum Schluss um den Sieg bangen“, meinte Trainer Bernd Pfeifer ...
Werders U 17-Junioren haben es sich bei Ligakonkurrent TeBe Berlin nicht leicht gemacht. „Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen. So mussten wir bis zum Schluss um den Sieg bangen“, meinte Trainer Bernd Pfeifer ...
Werders U 17-Junioren haben es sich bei Ligakonkurrent TeBe Berlin nicht leicht gemacht. „Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen. So mussten wir bis zum Schluss um den Sieg bangen“, meinte Trainer Bernd Pfeifer nach dem hart umkämpften Erfolg. In der Tat kann man den Werderanern nur vorwerfen, die sich bietenden Chancen nicht konsequent genug genutzt zu haben.
Dabei begann das Spiel für Werders U17 alles andere als glücklich. Schon in der 4. Spielminute ließ der Berliner Schneider gleich drei Werderaner stehen und schoss flach zum 1:0 für TeBe ein. Aber Werder war keineswegs geschockt. Die Bremer Jungs hatten sich vorgenommen, von Anfang an das Spiel zu bestimmen, und das gelang ihnen eindrucksvoll. Nur zwei Minuten nach dem Berliner Führungstor wurde Sebastian Sonnenberger im Strafraum der Veilchen, wie die Berliner auch genannt werden, zu Boden gerissen. Der Schiedsrichter pfiff sofort zum Elfmeter, korrigierte jedoch auf Hinweis seines Assistenten die Entscheidung: Es lag eine Abseitsstellung vor. Werder drückte weiter und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen. In der 23. Minute war es dann soweit. Bastian Kühn nahm einen Steilpass auf und konnte nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. Dieses Mal war die Elfmeterentscheidung unstrittig. Gökhan Aktas verwandelte sicher zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.
Mit dem Wiederanpfiff stellte sich die gleiche Situation wie im ersten Spielabschnitt dar: Werder dominierte die Partie. In der 50. Spielminute wurde das Team von der Weser für seinen kämpferischen Einsatz belohnt. Bastian Kühn nahm vor dem 16m-Raum ein Zuspiel auf und leitete den Ball mit einem für die Berliner überraschenden Pass auf den freistehenden Andre Luge weiter. Dieser hatte keine Mühe zum 2:1 einzuschießen. In der anschließenden Spielphase fehlte den Grün-Weißen noch die Reife um das Spiel mit einem weiteren Tor endgültig zu entscheiden. So blieb es bei dem knappen Vorsprung, der zwischenzeitlich durchaus in Gefahr war, weil Tennis Borussia sich nicht freiwillig geschlagen gab und immer seine Chance auf einen erfolgreichen Konter suchte.
TeBe Berlin: Itri – Hellwig (70. Aktürk), Ilgin, Kücülc, Yesilli – Pannewitz, Schneider (70. Komor), Andersen, Gutsche (60. Taflan) – Gladow, Krumow (66. Guyan)
Werder Bremen: Schmidt – Bulang, Sonnenberger, Berendt – G. Aktas (68. Vrieden), Becker, Tönnies, Trinks (69. Thy), Krisch – Luge, Kühn (Mißfeld)
Tore: 1:0 Schneider (4.), 1:1 G. Aktas (23./FE), 1:2 Luge (50.)
Schiedsrichter: Giese (Großräschen)
Zuschauer: 70
