Herr Skripnik, im Sommer haben Sie in Köln Ihre Ausbildung zum DFB-Fußball-Lehrer begonnen und hospitieren derzeit bei Thomas Schaaf. Welche Eindrücke konnten Sie dabei sammeln?
Als ehemaliger Spieler in den Trainerberuf zu wechseln, ist nicht immer ganz leicht. Es ist schon etwas völlig anderes, wenn man nun auf der anderen Seite der Außenlinie steht. Unter Thomas Schaaf habe ich fünf Jahre lang trainiert. Da ist es schon ganz interessant, ihn jetzt mal aus einer anderen Perspektive erleben zu dürfen.
Gleichzeitig trainieren Sie bei Werder die U 18 und die U 16. Eine schwierige Aufgabe, wenn Sie unter der Woche in Köln sind.
Sicherlich ist die Situation nicht einfach. Aber es funktioniert ganz gut. Ich kann mich auf meinen Trainerstab hundertprozentig verlassen, der den von mir vorgegeben Wochenplan super umsetzt und mich über die Entwicklung der Jungs ständig auf dem Laufenden hält.
Auf dem Platz scheinen ihre Teams jedoch noch nicht so richtig in Schwung gekommen zu sein. Sowohl die U 16 als auch die U 18 finden sich in der unteren Region der Regionalliga wieder.
Man darf nicht vergessen, dass es sich bei den beiden Teams jeweils um die jüngeren Jahrgänge der Alterstufe handelt und sie immerhin in der zweithöchsten Spielklasse antreten. Da treffen sie häufig auf ein Jahr ältere Spieler, die in ihrer körperlichen Entwicklung schon weiter sind. Und ein Jahr ist im Jugendbereich sehr viel. Aber das sollen keine Ausreden sein. Wir wollen die Jungs optimal ausbilden und dann muss man auch derartige Hindernisse überwinden.