Es gibt sie kaum noch, die so genannten "Straßenfußballer". Kindern und Jugendlichen bleiben immer weniger Gelegenheiten und Raum, auf Straßen, Bolzplätzen und in Parks eine sportlich vielseitige Entwicklung zu erfahren - nicht nur im Fußball...
Es gibt sie kaum noch, die so genannten "Straßenfußballer". Kindern und Jugendlichen bleiben immer weniger Gelegenheiten und Raum, auf Straßen, Bolzplätzen und in Parks eine sportlich vielseitige Entwicklung zu erfahren - nicht nur im Fußball...
Es gibt sie kaum noch, die so genannten "Straßenfußballer". Kindern und Jugendlichen bleiben immer weniger Gelegenheiten und Raum, auf Straßen, Bolzplätzen und in Parks eine sportlich vielseitige Entwicklung zu erfahren - nicht nur im Fußball. Daher ist Werder Bremen eine weitere sportliche Kooperation eingegangen. Ab sofort werden die Grün-Weißen, als erster Bundesliga-Verein, das Konzept der "Ballschule" mit in ihren Trainingsbetrieb einfließen lassen, um Kindern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren eine noch bessere Förderung in den Ball-Sportspielen zu ermöglichen.
Die "Ballschule" gewährleistet auf Grundlage der neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnisse eine professionelle und entwicklungsgerechte Basisausbildung in den Ball-Sportspielen. "Die 'Ballschule' ist eine Art Straßenspielersatz, die die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen soll. Mit Hilfe der 'Ballschule' sollen spielübergreifende Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden und Spielsituationen vielseitig erlebt und wahrgenommen werden", so Marco Grote, Koordinator der "Ballschule Nord", mit der Werder zusammenarbeitet.
"Wir möchten bereits unsere jungen Sportler und Sportlerinnen optimal fördern. Durch ein ganzheitliches Sportangebot, bei dem sich die Kinder in so vielen Sportarten wie möglich ausprobieren, wird nicht nur die Gesundheit gefördert, sondern auch der kognitive, motorische, koordinative, emotionale und soziale Aspekt mit berücksichtigt", erklärt Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.
Bevor Elemente der "Ballschule" in die Trainingseinheiten der jungen grün-weißen Sportler mit eingebunden werden oder zusätzliche Trainingseinheiten, basierend auf der "Ballschule", angeboten werden, lassen sich Werders Fußball-, Handball- und Tischtennistrainer in den kommenden Wochen von Dr. Christian Kröger, Vorstand der „Ballschule Nord“ und Mitbegründer der "Ballschule Heidelberg", auf die speziellen Anforderungen fortbilden. Die Zusammenarbeit geht jedoch darüber weit hinaus. "Es wird ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklung stattfinden, wir werden weitere Fortbildungsseminare anbieten und das Projekt sportwissenschaftlich begleiten", erklärt Marco Grote die Zusammenarbeit mit Werder, neben dem THW Kiel und der Universität Kiel einer von drei großen Partnern der "Ballschule Nord".
Die "Ballschule Nord" basiert auf dem Konzept der im Jahr 1998 gegründeten "Ballschule Heidelberg", das mittlerweile zu einem der erfolgreichsten Sportprojekte Deutschlands geworden ist und Kindern das "ABC des Spielens" vermitteln soll. Mittlerweile bieten zahlreiche Vereine und Grundschulen bundesweit das Konzept der "Ballschule" an. Auch international konnte die "Ballschule" expandieren. Kooperationen bestehen derzeit mit Partnern in Österreich, Brasilien, Japan, China und Chile.
