Am kommenden Wochenende wird Werders internationales "Bremen Motors" U 15-Turnier bereits zum 40. Mal ausgetragen. Einer, der erst vor einigen Jahren selbst im grün-weißen Werder-Trikot an diesem Fußball-Event teilnahm...
Am kommenden Wochenende wird Werders internationales "Bremen Motors" U 15-Turnier bereits zum 40. Mal ausgetragen. Einer, der erst vor einigen Jahren selbst im grün-weißen Werder-Trikot an diesem Fußball-Event teilnahm...
Am kommenden Wochenende wird Werders internationales „Bremen Motors“ U 15-Turnier bereits zum 40. Mal ausgetragen. Einer, der erst vor einigen Jahren selbst im grün-weißen Werder-Trikot an diesem Fußball-Event teilnahm, steht heute im Profi-Kader von Werder Bremen – Kevin Schindler. Im Kurzinterview spricht der 19-Jährige über seine Zeit als Jugend-Spieler bei Werder und das Turnier.
Kevin, welche Erinnerungen hast Du an das U 15-Turnier?
Das war für uns Spieler eine ganz besondere Veranstaltung. Da war eine Menge los. Viele Zuschauer, die Familien haben uns angefeuert, die Trainer der älteren Jahrgänge waren da – eine tolle Atmosphäre. Welchen Platz wir gemacht haben, weiß ich nicht mehr, aber so gut haben wir leider nicht abgeschnitten. Spaß hat es trotzdem gemacht. Das lag auch daran, dass über die Dauer des Turniers zwei Spieler von Austria Wien bei unserer Familie zu Gast waren, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe.
Was macht den besonderen Reiz des Turniers aus?
Man hat die Möglichkeit, sich mit den ganz großen Mannschaften zu messen. Teams wie Austria Wien, Bayer Leverkusen oder Borussia Dortmund haben mitgespielt. Wir sind zwar damals auch zu Turnieren anderer Bundesliga-Nachwuchsteams gefahren, aber solche Mannschaften mal in Bremen begrüßen zu dürfen, war schon etwas Besonderes.
Steht man da als junger Spieler unter einem besonderen Druck?
Natürlich steht man bei einer solchen Veranstaltung unter besonderer Beobachtung. Ich kann mich erinnern, dass ich gegen Bayer Leverkusen einen besonders guten Eindruck hinterlassen wollte, weil mir deren offensive Spielweise damals sehr gefallen hat, die waren richtig gut. Gegen die zu spielen, war ein Highlight und ich war schon nervös, weil ich mich vor dem Bremer Publikum unbedingt beweisen wollte. Aber nach dem Anstoß war das verflogen.
Was bedeuten diese Spiele auf hohem Niveau für die Entwicklung eines jungen Spielers?
Der Vergleich mit hochklassigen Spielern hat mich ein ganzes Stück nach vorn gebracht. Da gab es Jungs, die technisch versierter waren oder körperlich ganz anders zur Sache gingen. Da konnte ich mir ein paar Dinge abgucken und viel dazu lernen.
Welche Tipps kannst Du den Nachwuchskickern mit auf den Weg geben?
In erster Linie ist es wichtig, an sich zu glauben. Dazu sollte man seine Ziele klar definieren. In der C-Jugend habe ich erkannt, dass ich Profi-Fußballer werden will. Dann gehören Ehrgeiz, Disziplin, viel Arbeit, viel Geduld und natürlich auch Glück dazu. Das Potenzial, den Sprung nach oben zu schaffen, haben bestimmt viele der jetzigen U 15-Spieler. Ich wünsche ihnen viel Erfolg für das Turnier und für die Zukunft.
Interview: Timo Strömer
