U 13: Toller Leistungsvergleich zeigt Herausforderungen auf

Junioren
Dienstag, 11.09.2007 / 15:09 Uhr

Zum Abschluss der Vorbereitung ging es für Werders U 13 am vergangenen Wochenende beim Turnier in Venlo gegen die Top-Konkurrenz. Unter den zwölf Teams, darunter Ajax, Feyenoord und PSV aus den Niederlanden sowie Stuttgart, Dortmund, Schalke und Leverkusen aus Deutschland, rangierten die grün-weißen Nachwuchskicker mit dem 8. Platz leistungsgerecht im Mittelfeld. Turniersieger wurde Schalke 04 nach Verlängerung gegen den VfB Stuttgart.

 

Ausgeglichen war der Start gegen den AZ Alkmaar. Der angekündigte Wundersturm der Holländer war bei der U13-Abwehr gut aufgehoben, ließ aber in einer Situation sein Können aufblitzen. Eiskalt nutzte AZ einen Stellungsfehler zum 1:0-Siegtreffer. Werders Ausgleichschancen waren Mangelware, lediglich einmal wurde Rahmatullah Tahiri gut frei gespielt, scheiterte aber am Torwart. Gegen den VfB Stuttgart sind lediglich die Anfangsminuten als ordentlich zu bezeichnen. Ein berechtigter Strafstoß brachte den VfB in Front und die Bremer völlig aus dem Konzept. Lieblos und ohne Biss ergaben sich die Jungs ihrem Schicksal und wachten erst auf, als Stuttgart wechselte und nachließ. Vorher war der Gegner clever und ballsicher, während die grün-weißen Talente Fehlpässe spielten und in den Zweikämpfen unterlegen waren. Tahiri erzielte kurz vor Ende noch das 1:3.

 

Nach deutlichen Worten musste der Nachwuchs des Champions-League Teilnehmers von Shahktor Doneszk für die Wiedergutmachung herhalten. Die Jungs lösten sich besser von den Gegenspielern, waren mutiger, hatten mehr Platz und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Das Übergewicht wurde zunehmend größer und nach dem Seitenwechsel durch zwei Tore von Aleksandr auch in einen verdienten 2:0-Sieg umgemünzt.

 

So war am Sonntag bis hin zu Platz zwei alles möglich. Entsprechend engagiert und zweikampfstark wurde die Partie gegen Feyenoord Rotterdam angegangen. In den ersten fünf Minuten hatten die Grün-Weißen alles an Glück, was der Tüchtige nun mal hat und braucht. Danach hämmerte Maik Lukowicz einen 25-Meter-Freistoß in den Knick und die Mannschaft bekam die nötige Sicherheit. Die gegnerischen Spieler wurden permanent unter Druck gesetzt und die Bremer erarbeiteten sich einen leichten Vorteil. Leider münzte Werder diesen nicht in Tore um und wurde 90 Sekunden vor der Pause nach zwei Stellungsfehlern mit dem Ausgleich bestraft. Der Held wurde im zweiten Abschnitt geboren. Gleich zwei Mal entzauberte Keeper Kevin Kuhfeld die Rotterdamer Stürmer mit unglaublichen Paraden. So blieb es beim verdienten 1:1.

 

Das abschließende Gruppenspiel gegen Roda Kerkrade wurde, nach einigen Umstellungen im Team, eine Partie auf des Messers Schneide. Nach vorne gab es wenig klare Aktionen, immer wieder blieben die Bremer oder der Ball irgendwo hängen. Die Defensivspieler waren etwas übermütig und so war es Glück, dass Werder nicht durch einen Konter in Rückstand geriet. Nach der Pause wurde alles gut, der eingewechselte Lukas Schwieters und Aleksandr sorgten für ein verdientes 2:0, das bei besserer Chancenverwertung und durch 1-2 nicht gegebene Elfmeter auch hätte höher werden müssen.

 

Gegner im undankbaren Spiel um Platz 7 war Ajax Amsterdam. Die tolle Technik der Ajax-Fußballschüler war sehenswert, die Schnelligkeit aller Spieler überforderte Werder nach zuvor 200 Minuten Fußball unter Volldampf. Zwar waren die grün-weißen Stürmer ein ums andere Mal schneller als die gegnerischen Abwehrspieler, fanden aber meist nur den Weg zur Flanke statt den direkten Weg zum Tor. Da war Ajax den Bremern um Einiges voraus, ließ den Ball gut laufen und gleich vier Mal im Netz zappeln. Den 0:1-Rückstand hatte Werder noch ausgleichen können, mehr war nicht drin.

 

"Insgesamt befindet sich das Team auf einem guten Weg. Die neuen Spieler sind integriert und übernehmen teilweise auch Führungsaufgaben. Spielsystem und Spielweise werden insgesamt noch nicht konsequent genug umgesetzt, teilweise fehlt das Selbstvertrauen und die Sicherheit selbst zu agieren. Gerade die offensive holländische Spielweise forderte die Jungs sehr stark heraus. Eine Erfahrung, der wir mit dem in dieser Woche beginnenden Technik-Einzeltraining zielgerichtet begegnen", zeigte sich Trainer Harald Albrecht jedoch zufrieden.

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