Im Vorwärts-Stadion war die deutsche Mannschaft über weite Strecken das spielerisch bessere Team, musste sich aber durch ein Tor von Andreas Lampropoulos in der 90. Minute endgültig geschlagen geben.
Dabei hatte es für den deutschen Nachwuchs im Vorwärts-Stadion vielversprechend begonnen. Deutschland war über weite Strecken das spielerisch bessere Team und ging nach 25 Minuten verdient durch den Hamburger Änis Ben-Hatira in Führung. Im Anschluss hatte die DFB-Auswahl das Spiel weiter klar im Griff, kurz vor der Pause nutzte Sotiris Ninis (40.) eine Unachtsamkeit in der deutschen Hintermannschaft jedoch zum schmeichelhaften Ausgleich.
Mit der zweiten griechischen Chance des Spiels gelang Kostas Mitroglou in der 58. Minute sogar das Tor zur 2:1-Führung. Diese währte allerdings nicht sehr lange, denn nur sechs Minuten später gelang erneut Ben-Hatira (64.) mit einem verwandelten Foulelfmeter der 2:2-Ausgleich. Zuvor war der eingewechselte Sidney Sam im Strafraum gefoult worden. Die Griechen agierten zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, da Vassilis Pliatsikas in der 61. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Danach tat sich vor beiden Toren reichlich wenig, als sich alle bereits mit der Verlängerung abgefunden hatten, schlug Lampropoulos nach einer Ecke gnadenlos zu und führte die Griechen kurz vor dem Schlusspfiff ins EM-Finale (90.).
Deutschland: Männel - Feick, Höwedes, Eberlein, Boateng - Konrad - Kruse (59. Falkenberg), Ben-Hatira, Schwaab - Özil (61. Sam), Tyrala
Quelle: DFB