U 19: Verschlafene erste Halbzeit kostet Weiterkommen

War wie das gesamte Werder-Team enttäuscht über das Ausscheiden: Mannschaftskapitän Max Kruse.
Junioren
Sonntag, 17.06.2007 / 16:31 Uhr

Minutenlang standen oder lagen Werders U 19-Junioren nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen des Grünwalder Stadion und versuchten zu verarbeiten, was sich in den zurückliegenden 90 Minuten abgespielt hatte. Der Traum von der Endspielteilnahme war geplatzt. Mit einem 2:4 musste man sich dem FC Bayern geschlagen geben. Woran es lag, war allen schnell bewusst: "Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen. Wir haben viel zu viele Fehlpässe gespielt, nicht eng am Mann gestanden und die Zweikämpfe verloren. Die Münchner hatten viel Platz zum kombinieren", sagte Alexander Hessel, der wie seine Teamkollegen erleben musste, wie eiskalt Bayern die Bremer Fehler ausnutzte. Bereits zur Halbzeit lag man mit 0:3 zurück: "Da war es natürlich schwer, dass Spiel noch einmal zu drehen, auch wenn wir nach der Pause noch einmal alles versucht haben. Das haben wir uns in der ersten Halbzeit versaut", erklärte Hessel enttäuscht.

 

Ähnlich sah es auch sein Teamkollege Max Kruse: "Wenn man die ersten 25 Minuten völlig verschläft, kann man hier auch nicht gewinnen. Zwar haben wir in der zweiten Halbzeit besser gespielt, aber das bringt uns auch nichts mehr. Es hat heute einfach nicht geklappt", so der Mannschaftskapitän. Dabei kehrte nach dem Anschlusstreffer durch Andreas Granskov-Hansen zwischenzeitlich noch einmal die Hoffnung zurück. "Wenn wir in dieser Phase auch noch das 2:3 gemacht hätten, wäre es vielleicht noch einmal spannend geworden", so Björn Dreyer, bei dem wie bei der gesamten Mannschaft die Enttäuschung tief saß: "In diesen beiden Spielen gegen Bayern hätte mehr drin sein müssen. Schließlich haben wir sieben, acht Nationalspieler in unseren Reihen."

 

Auch Werder-Coach Mirko Votava war von der Leistung seiner Mannschaft enttäuscht: "Bayern war uns in der ersten Halbzeit klar überlegen. Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und die Münchner durch unsere Fehlpässe zum Kontern eingeladen. Ich habe spielerisch nicht das von meiner Mannschaft gesehen, was ich gewohnt bin. Nach dem Seitenwechsel hat sie dann aber gezeigt, dass sie vernünftig spielen kann."

 

Trotz der 2:4-Niederlage und dem damit verbundenen Aus im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft schaut Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer stolz auf die vergangenen Wochen zurück: "Das war heute das traurige Ende einer super Saison", so Fischer und zählte die zurückliegenden Erfolge der U 19 und es gesamten Bremer Leistungszentrums noch einmal auf: "Die U 19 und U 15 sind Norddeutscher Meister geworden, die U 23 hat den Klassenerhalt geschafft, die U 17 hat sich für die Junioren-Bundesliga qualifiziert, drei Spieler haben den Sprung in den Profi-Kader geschafft und zwei weitere Spieler haben Profi-Verträge bei anderen Bundesligisten erhalten. Ich denke, daher kann man schon von einer herausragenden Saison sprechen"

 

von Norman Ibenthal

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