U 19 vor dem Bayern-Spiel: "Wir können jeden schlagen!"

Wollen mit Werder Deutscher Meister bei den A-Junioren werden: Andreas Granskov-Hansen (li.) und Kevin Fickentscher (re.)
Junioren
Sonntag, 10.06.2007 / 18:26 Uhr

Nach sechs Jahren hat sich Werders U 19 wieder den Norddeutschen Meistertitel gesichert. Nun können die Bremer bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft auch nach dem nationalen Titel greifen. Vor dem Halbfinal-Spiel gegen den FC Bayern München (Mittwoch, 13.06.2007, 18 Uhr) sprechen der Schweizer Kevin Fickentscher und der Däne Andreas Granskov-Hansen über das große Saisonfinale.

 

Welche Bedeutung hat für euch die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft?

FICKENTSCHER: Das ist der krönende Abschluss und der verdiente Lohn für eine tolle Saison. Für uns ist es eine Ehre, um die Deutsche Meisterschaft mitspielen zu dürfen.

 

Was hat euch in dieser bisher überragenden Saison so stark gemacht?

GRANSKOV-HANSEN: Die Stärke des Teams! Jeder kennt genau seine Aufgabe und macht auch die Wege für den anderen. Dadurch kann jeder auch sein individuelles Potential optimal abrufen.

FICKENTSCHER: Zudem sind wir überall super besetzt. Selbst Ausfälle von Führungsspielern können wir auffangen. Dann nimmt sofort ein anderer den Platz ein. Da verstecken sich auch die jüngeren Spieler nicht und geben auf dem Platz schon einmal den Ton an.

 

Wie schätzt ihr eure Chancen bei der Deutschen Meisterschaft ein?

GRANSKOV-HANSEN: Wenn wir die Leistung abrufen können, die wir über die gesamte Saison gezeigt haben, ist es egal wie der Gegner heißt. Dann können wir jeden schlagen. Wir haben eine echte Chance Meister zu werden.

 

Und was sagt ihr zu eurem Halbfinal-Gegner, dem FC Bayern München?

GRANSKOV-HANSEN: Wir haben gegen die Bayern beim Turnier in Düsseldorf gespielt. Sie sind eine sehr starke Mannschaft. Vielleicht sind sie sogar der Favorit. Aber sie haben genauso viel Respekt vor uns, wie wir vor ihnen. Wir sind mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser.

 

Ist es ein Vorteil oder ein Nachteil erst zu Hause zu spielen?

FICKENTSCHER: Das ist schwer zu sagen. Oft wird davon gesprochen, dass es ein Nachteil ist, da wir uns gleich im Hinspiel keine Fehler erlauben dürfen. Aber es kann genauso gut ein Vorteil sein. Wir können mit einem guten Ergebnis die Bayern im Rückspiel mächtig unter Druck setzen. Letztendlich wird zweimal die Tagesform entscheidend sein.

 

Das letzte Spiel in München habt ihr verloren. Gegen den TSV 1860 seid ihr durch ein 0:2 im Pokal ausgeschieden.

GRANSKOV-HANSEN: Das kann man nicht vergleichen. Dieses Mal geht es schließlich um den Einzug in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft! Damals haben wir richtig schlecht gespielt und wir haben viel daraus gelernt. Das wird uns nicht noch einmal passieren.

FICKENTSCHER: Wenn man sieht, wo 1860 in der Liga steht, macht man sich da schon einige Gedanken. Aber je näher das Spiel rückt, desto weniger denkt man daran. Zum Spiel werden wir den Kopf frei haben.

 

Kevin, aufgrund von Rückenproblemen kannst du vielleicht gegen Bayern nicht spielen. Wie enttäuscht bist du?

FICKENTSCHER: Sicher möchte ich lieber spielen und ich versuche auch alles, um fit zu werden. Aber wenn es nicht klappt, wird das Sebastian (Mielitz d.R.) schon machen. Er hat bereits in den Spielen zuvor super gehalten.

 

Wie werden die A-Junioren-Meisterschaften in euren Ländern ausgespielt?

FICKENTSCHER: Das ist mit Deutschland nicht vergleichbar. Da die Schweiz viel kleiner ist, haben wir nur eine Liga, so dass am Ende derjenige Meister ist, der oben steht. Doch der Stellenwert des Jugendfußballs hat deutlich zugenommen, vor allem im Hinblick auf die kommende Europameisterschaft. Meistens machen der FC Basel, die Grashoppers Zürich, Young Boys Bern und mein Ex-Verein, der FC Lausanne die Meisterschaft unter sich aus.

GRANSKOV-HANSEN: Das ist bei uns ähnlich. Wir haben nur zwölf Mannschaften in der Liga. Die weiteste Fahrt für uns war vier Stunden lang. Wir haben in der Nordstaffel in Deutschland schon längere Fahrten. Der FC Midtjylland steht zur Zeit ganz oben.

 

Interview: Norman Ibenthal

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