Aufgewachsen ist der Sohn eines Bauunternehmers auf Mallorca, wo er seit 1999 für den mallorquinischen Verein CD Manacor auf Tore-Jagd ging. Die guten Leistungen des 1,80 großen Mittelfeldspielers blieben auch in Spanien nicht unbemerkt. Erst im Sommer 2006 wechselte der Spanier zum andalusischen Traditionsverein, bei dem auch der deutsche Nationalspieler David Odonkor spielt. Werder war jedoch schon zu seiner Zeit in Manacor auf das spanische Talent aufmerksam geworden und hatte den 16-Jährigen im Herbst zum Probetraining nach Bremen eingeladen.
Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer zu der Verpflichtung: "Vorrangig sind wir auf der Suche nach jungen deutschen Talenten. Doch wenn uns ein interessanter Spieler aus dem Ausland auffällt und wir denken, dass er uns weiterbringen kann, versuchen wir ihn auch nach Bremen zu holen. Das war bei Alberto der Fall."
Als ebenso vielversprechend gilt jedoch auch der zweite Neuzugang für die Offensive. Die Bremer verpflichteten Sascha Kappelmann vom SV Ahlerstedt/Ottendorf. Von den Niedersachsen wechselte im vergangenen Sommer erst Teamkollege Sinan Bozan an die Weser. "Sascha bringt genau das mit, was wir gesucht haben. Er ist ein groß gewachsener Angreifer, der sehr abgeklärt spielt", freut sich Bernd Pfeifer über den Neuzugang.
Mehr als positiv fällt nach den ersten Eindrücken auch die Einschätzung des Werder-Trainers über den dritten "Neuen" im Team aus. Vom Ligakonkurrenten und Schlusslicht in der Regionalliga Nord, dem SC Weyhe, kam Jannis Berendt zu Werder. "Alle Grundvoraussetzungen, die ein Defensivspieler haben muss, bringt Jannis mit. Er ist schnell, nimmt die Zweikämpfe gut an und man spürt, dass er ein Kämpferherz hat", schwärmt Bernd Pfeifer.