Innerhalb der Sommerpause hat sich das Gesicht der Mannschaft von U19-Trainer Mirko Votava ordentlich verändert. Viele Spieler sind Werders U23 hochgerückt, zahlreiche Youngster haben dafür aus der U17 ihren nächsten Schritt gemacht. Mit neuem Elan ging es vor knapp dreieinhalb Wochen somit von vorn los für den Bremer Übungsleiter und sein Trainerteam. „Vor dem ersten Pflichtspiel weiß man nie genau, wo man steht", erklärte Votava am Rande der Partie in Erfurt und wusste den Gegner in der ersten Pokalrunde einzuschätzen: „Rot-Weiß Erfurt, das ist schon ein schwerer Brocken. Letzte Saison haben wir dort verloren."
Entsprechend gewarnt ging Werders U19 in die Partie. Und die Votava-Jungs machten ihre Sache außerordentlich gut: souverän und zielstrebig agierten die Grün-Weißen in allen Mannschaftsteilen. Zu keinem Zeitpunkt schafften es die Hausherren, das Spiel dominant zu gestalten. In der 82. Minute dann schlugen die Bremer zu: nach einem langen Diagonalpass war es Herbert Bockhorn, der das wichtige und entscheidende Tor des Tages markierte.
Frühform ist "keine Selbstverständlichkeit"
„Das, was wir letzte Saison hier falsch gemacht haben, haben wir heute richtig gemacht. Deswegen haben wir gewonnen", freute sich Votava und fand außerdem lobende Worte für sein Team: „Die Jungs sind schon körperlich sehr gut drauf. Wir haben diszipliniert gespielt und uns wie eine Mannschaft präsentiert. Das ist so früh zu Saisonbeginn keine Selbstverständlichkeit."
Auf Erfurt folgt Jena: schon kommende Woche steht für U19 das nächste Auswärtsspiel an. Zum Liga-Auftakt wartet der FC Carl-Zeiss Jena. Anstoß ist am 11.8.2013 um 11 Uhr.
Von Cord Sauer