Auf einem schwer bespielbaren Platz wurde die Partie angepfiffen. „Das hat uns heute viel Kraft gekostet", wusste auch Votava die schwierigen Platzverhältnisse einzuordnen. Dennoch ließ Werder nur wenig zu, wenngleich auch die Bremer Talente selbst kaum Chancen zu verbuchen hatten im ersten Durchgang.
Nach dem Wiederanpfiff dann standen die Hausherren weiter weg von ihren Gegenspielern und eröffneten den Bremern mehr Räume. „Wir haben dann überragend unsere Tore herausgespielt, das waren tolle Kombinationen", lobte der U19-Coach Votava seine Mannschaft. Tobias Schwede (60.)und Leon Neldner (76.) hatten jeweils das 1:0 sowie das 2:0 besorgt. Mann des Spiels war dennoch Marcel Hilßner, der beide Tore vorbereitete und letztendlich das 3:0 selbst erzielte (86.).
Nach dem Schlusspfiff einer weitestgehend fair geführten Partie waren alle im Bremer Lager zufrieden. Nur eine Woche nach dem furiosen Pokalauftritt in Dortmund (1:0) siegte Werders U19 auch in der Liga und rückte damit zumindest für eine Nacht auf den ersten Platz in der Tabelle vor. Ganz nebenbei bleibt aber auch die Serie bestehen. 13 Spiele ungeschlagen stehen für sich - ganz gleich, ob Mirko Votava ein Auge auf diese Bilanz hat, oder auch nicht.
Von Cord Sauer
VfL Osnabrück: Otte - Ruschmeier (60. Dak), Grimmelsmann, Maßmann (68. Hassan), Heyer - Umer, Rinke, Heskamp, Neidhart, Maaske (46. Bajric) - Nieweler
Werder Bremen: Oelschlägel - Zander, Plendiskis, Krumland, Hyde - Fröde, Neldner, Hilßner, Schwede - Breustedt (65. Holtmann), Almpanis (46. Scholl-Amoah)
Tore: 0:1 Schwede (60.), 0:2 Neldner (76.), 0:3 Hilßner (86.)
Gelbe Karten: Heskamp (VfL) / Schwede (SVW)
Schiedsrichter: Mario Heller
Zuschauer: 85