„Ich bin zufrieden mit dem Test. Wir konnten ein paar Dinge ausprobieren und haben verdient gewonnen", so Werders U 19 Trainer Mirko Votava nach der Partie.
„Ich bin zufrieden mit dem Test. Wir konnten ein paar Dinge ausprobieren und haben verdient gewonnen", so Werders U 19 Trainer Mirko Votava nach der Partie.
Werders U 19 gewann am Samstagnachmittag das Testspiel gegen TuS Heeslingen. Mit einem souveränen Auftritt siegte man hochverdient mit 3:1(2:0) auf Platz 13 vor heimischer Kulisse.
Die Grün-Weißen dominierten in der ersten Halbzeit das Spiel und ließen Ball und Gegner laufen. TuS Heeslingen versuchte aus einer kompakten Defensive mit Kontern immer wieder Nadelstiche zu setzen. Trotz, dass sich Werder Chance um Chance erspielte, wollte der Treffer nicht fallen. So fiel das erste Tor auch mit Hilfe der Gäste. In der 41. Minute zog Marcel Hilßner aus gut 20 Metern einfach mal ab - abgefälscht landete der Ball dann unhaltbar für Heeslings Torhüter im Tor. Nur ein paar Angriffe später erhöhten die Kicker von der Weser auf 2:0: Christos Almpanis bekam den Ball auf zufälliger Weise - nachdem Marcel Hilßner den Ball vertändelte - und schickte Maik Lukowicz auf die lange Reise. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwertete den Ball eiskalt zum 2:0-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Werder am Ball und Heeslingen machte die Räume dicht. Lediglich die Chancenverwertung war bei Werder zu bemängeln, wie auch Trainer Mirko Votava nach der Partie empfand: „Da müssen die Jungs noch galliger vor dem Tor sein." Und wer vorne die Tore nicht schießt, bekommt sie hinten rein. So war es dann auch. In der 82. Minute verkürzten die Gäste auf 1:2 und machten es dann noch einmal spannend. Doch Werder erstickte den letzten Funken Hoffnung der Heeslinger, begünstigt von einer Fehlentscheidung der Unparteiischen. Leon Neldner wurde 1-2 Meter vor dem Strafraum im hohen Tempo gelegt. Der Schiedsrichter entschied korrekterweise auf Foulspiel, verlegte das Vergehen aber in den Strafraum. Trotz der Proteste der Heeslinger war an der Entscheidung nichts mehr zu ändern. Entgegen des Gesetztes, dass der Gefoulte nicht schießen sollte, schnappte sich Neldner das Leder und traf souverän zum 3:1 (85.). Kurz darauf war dann auch Schluss auf Platz 13.
Manuel Cassens
