Kein Spaziergang: U18 dreht Spiel nach Rückstand

Trainer Sasa Pinter durfte sich über einen 4:1-Sieg seiner Junioren freuen.
Junioren
Montag, 22.04.2013 / 10:18 Uhr

Werders U18 ist mit einem standesgemäßen Sieg von der dänischen Grenze heimgekehrt. Im Spiel beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm markierten Rafael Brand (51.) Christos Almpanis (52.) sowie Minho Hyun mit ...

Werders U18 ist mit einem standesgemäßen Sieg von der dänischen Grenze heimgekehrt. Im Regionalliga-Spiel beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm markierten Rafael Brand (51.) Christos Almpanis (52.) sowie Minho Hyun mit einem Doppelpack (56., 71.) die Treffer zum 4:1-Erfolg, der jedoch alles andere als ein Spaziergang war. Denn: Der bereits als Absteiger feststehende Gastgeber gab sich zu keiner Zeit auf und ging nach der Halbzeitpause sogar in Führung.

"Das war hier gar nicht so einfach, aber die Jungs haben das ernst genommen und sind auch nach dem Rückstand ruhig geblieben", machte Werders Trainer Sasa seinem Team nach Spielschluss ein Kompliment.

Die erste Halbzeit dominierten die U18-Talente und hatten gleich mehrfach gute Einschussmöglichkeiten: So traf Hyun nur die Latte, Schönewolf verpasste in aussichtsreicher Position und Jordan bekam den Ball auf dem holprigen Rasen nicht unter Kontrolle. Doch die dickste Chance zur Führung vergab der SV Frisia, der den einzigen Fehler der Bremer Hintermannschaft (27.) im ersten Spielabschnitt nicht bestrafen konnte.

Die zweiten 45 Minuten begannen furios. Werder mit dem Willen zum Sieg aber Risum-Lindholm mit der kaltschnäuzigen Führung: Jannik Drews (50.) düpierte eine inkonsequente Hintermannschaft und versenkte eiskalt. Die Bremer reagierten sofort und kamen vom Anstoß an zum Ausgleich. Almpanis bedieten seinen Teamkollegen Brand, der von der Strafraumgrenze in den Winkel traf - ein Tor der Marke ‚sehenswert‘. Nur wenige Augenblicke später revanchierte sich Brand mit dem Assist für Almpanis, der cool auf 3:1 erhöhte. Die Grün-Weißen schoss also innerhalb von fünf Minuten drei Tore.

Nachdem eine Vielzahl an weiteren Tormöglichkeiten ungenutzt blieb, setzte erneut Hyun den Schlusspunkt in der 71. Minute, diesmal per Foulelfmeter. Zuvor wurde Philip Schönewolf von den Beinen geholt.

 

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