"Meine Spieler haben auch in der ersten Halbzeit viele gute Entscheidungen getroffen. Nur im letzten Spielfelddrittel waren wir noch nicht präzise genug, zudem fehlte die Durchschlagskraft" analysierte Trainer Pinter die erste Halbzeit, in der Patrick Lizius zunächst noch die Führung (34.) verstolperte. Besagter machte es aber unmittelbar nach der Halbzeit deutlich besser. Mit einem Doppelschlag (47. und 50.) brachte er seine Farben auf die Siegerstraße. Rafael Brand und Alex-Christian Ruf legten ihm dabei auf. Beide Male blieb der Stürmer kaltblütig. Im Anschluss hätte allerdings nachgelegt werden müssen. Es fehlte das Fortune. Werder vernachlässigte die Defensive und prompt kamen die Gäste zu Chancen. So rettete Yannick Viol in höchster Not glänzend. Danach ging es wieder deutlich in die andere Richtung. Der agile Otis Breustedt verwertete ein feines Raho-Zuspiel zum 3:0. Weitere Treffer wurden etwas unkonzentriert vergeben. Trainer Pinter war mit seinem Team insgesamt zufrieden: "Wir haben gegen eine defensiv eingestellte Mannschaft Geduld bewiesen und sind mit schnellen Kombinationen zum Erfolg gekommen."





