Werders U 14 im Dauereinsatz

Junioren
Donnerstag, 01.01.1970 / 01:00 Uhr

Aufgrund verletzungsbedingter Absagen wurde die Werder-Mannschaft mit vier Spielern aus der U 15 verstärkt. Damit einhergehend musste sich das Team zunächst finden, so dass zwingende Aktionen in der Offensive zunächst Mangelware blieben. Doch im weiteren Spielverlauf gelang es, den Gast aus Huchting immer mehr in der eigenen Hälfte zu binden, doch allein Torchancen blieben Mangelware. Gab es dann doch einmal die eine oder andere Gelegenheit, wurde sie entweder leichtfertig vergeben oder aber durch den aufmerksamen Huchtinger Torhüter zunichte gemacht. So lief die Uhr unaufhaltsam davon, Werder mühte sich redlich, Huchting verteidigte intensiv, so dass ein Torerfolg nicht gelingen wollte. Am Ende der 70minütigen Spielzeit stand dann die Null auf beiden Seiten.

Am vergangenen Freitag empfing Werders U 14 im Heimspiel den Tabellendritten aus Huchting. Trotz vieler Torchancen und eines gefühlten 70prozentigen Ballbesitzes endete die Partie mit einem torlosen 0:0.

Fazit von Trainer Norbert Hübner: Ich habe heute ein intensives Spiel meiner Mannschaft gesehen, in dem sich jeder bemüht hat, den Erfolg zu erringen. Deshalb kann ich diesem Unentschieden auch etwas Positives abgewinnen. Kompliment an die Huchtinger für eine geschlossene Mannschaftsleistung, vor allem im Defensivbereich.

Am Sonntag und Montag stand dann für die U 14 die Reise nach Lenglern/Harste in unmittelbarer Nähe von Göttingen an, um dort am 4. Powerade Soccer Cup 2011 für U 15 Mannschaften anzutreten. Doch bevor es losging, spielte das Team am 02.10.2011 noch ein Sattelitenturnier bei der JSG West Göttingen, einem Partnerverein des Veranstalters, der auch die Übernachtungsmöglichkeiten für die Werderaner bereitstellte. In Hin- und Rückspielen gegen eine Mannschaft aus Salzgitter sowie dem Veranstalter konnte das Turnier mit drei Siegen und einem Unentschieden gewonnen werden.

Am darauffolgenden Morgen ging es dann in sechs Partien gegen U 15-Mannschaften aus den Bundesliganachwuchsleistungszentren sowie den Veranstalter. Bereits vor Beginn des Turnier war klar, dass das heutige Hauptaugenmerk auf die Defensive zu richten war, war doch der körperliche Unterschied zu den ein Jahr älteren Mannschaften deutlich sichtbar. Ziel konnte folglich nur sein, lange zu Null zu spielen und dann vielleicht die eine oder andere Aktion nach vorne positiv zu gestalten.

In den ersten beiden Spielen gelang dies gegen den Veranstaltern, der JSG Lenglern/Harste und dem 1. FC Kaiserslautern, über weite Strecken der 18minütigen Spielzeit recht ordentlich, obwohl beide Spiele mit 0:1 verloren gingen. In der dritten Partie kam es dann zum Nordderby gegen Hannover 96. Auch in diesem Spiel zeigte sich über weite Strecken das gleiche Bild wie in den vorangegangenen Partien. Hannover war feldüberlegen, Werder verteidigte hingegen konsequent und lies nur wenig Torchancen zu. In der achten Minute konnte sich dann Chris Brüggemann über die rechte Seite energisch durchsetzen und mit einem Flachschuss ins lange Eck die 1:0 Führung, die zugleich auch den Endstand bedeutete, erzielen. In der nächsten Partie gegen Fortuna Düsseldorf dann das gleiche Bild wie in den ersten beiden Spielen. Werder verteidigte mutig, doch Düsseldorf erzielte in der 10.Minute per Distanzschuss den 1:0-Siegtreffer. Nach einer Spielpause von drei Spielen bei hochsommerlichen Temperaturen war nun klar, dass die Mannschaft in den letzten beiden Spielen noch mal an ihre Grenze gehen musste, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Auch wenn beide Spiele gegen Borussia Mönchengladbach (Turniersieger) und den VfL Bochum (Zweiter des Turniers) jeweils mit 0:3 verloren gingen, enttäuschte das Team auch hier keineswegs, war doch zu erkennen, dass man mit aller Macht versuchte, sich den Niederlagen entgegen zu stemmen.

Folglich fiel auch das Fazit von Trainer Norbert Hübner positiv aus, hatte er doch gesehen, dass die Mannschaft über weite Strecken engagiert aufgetreten war und dem älteren Nachwuchs durchaus in der ein oder anderen Situation Paroli bieten konnten. Dass am Ende doch nur der siebte und damit letzte Platz heraussprang war dabei völlig nebensächlich. Ein besonderes Kompliment für die Mannschaft gab es nicht nur vom Veranstalter, sondern auch von dem einen oder anderen Zuschauer.

 

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