Es war der siebte Strafstoß, der die Entscheidung brachte. Ein nervenaufreibender Elfmeterkrimi nahm ein, aus Werder-Sicht, gutes Ende. Die Grün-Weißen hatten es geschafft. Werders U17 steht im Finale ...
Es war der siebte Strafstoß, der die Entscheidung brachte. Ein nervenaufreibender Elfmeterkrimi nahm ein, aus Werder-Sicht, gutes Ende. Die Grün-Weißen hatten es geschafft. Werders U17 steht im Finale ...
Es war der siebte Strafstoß, der die Entscheidung brachte. Ein nervenaufreibender Elfmeterkrimi nahm ein, aus Werder-Sicht, gutes Ende. Die Grün-Weißen hatten es geschafft. Werders U17 steht im Finale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft und trifft am kommenden Sonntag, 05.06.2011, um 11 Uhr im Stadion „Platz 11" auf den 1. FC Köln.
Für die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik ein großartiger Erfolg. Schließlich war die Favoritenrolle vor dem Halbfinalspiel klar auf Seiten der Stuttgarter. Allein die U17 der Schwaben stand seit 2002 gleich vier Mal im Finale um die Meisterkrone der Junioren - so häufig wie kein anderes Nachwuchsteam. Umso höher ist der Erfolg der Werderaner vom Mittwochabend einzustufen. Die rund 600 Zuschauer im Robert-Schlienz-Stadion sahen einen Gast von der Weser, der auf die wütenden VfB-Angriffe immer eine Antwort parat hatte. Ausschlaggebend für den Erfolg waren unter anderem die körperliche Überlegenheit und die Tatsache, dass Werder in der entscheidenden Phase des Spiels mehr nachlegen konnte, als der Gastgeber. Stuttgarts Rani Khedira behauptete nach Schlusspfiff, „dass das Ergebnis in der Summe unverdient ist, das hat jeder gesehen", musste aber eingestehen, „dass die Bremer im Elfmeterschießen abgezockter waren".
Werder war es letztlich egal. Der Jubel kannte keine Grenzen. Denn zum ersten Mal seit dem Jahr 2001, als Werders U19 im Finale gegen Bayer Leverkusen unterlag, greift eine Bremer Nachwuchsmannschaft wieder nach dem Titel. Für Vereinspräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer eine Bestätigung der konsequenten Arbeit im Jugendbereich: „Der Finaleinzug der U17 ist das Ergebnis einer langwierigen und sehr guten Nachwuchsarbeit bei Werder Bremen", so Fischer, der gleichzeitig auch die Erfolge anderer Jugendmannschaften des SV Werder nennt. „Unsere U16 ist in diesem Jahr Meister der Regionalliga Nord geworden, die U15 steht kurz vor dem Saisonende auf dem zweiten Tabellenplatz und unsere U19 hat nur denkbar knapp den Titel in der Junioren-Bundesliga verpasst."
Keine Frage, die grün-weißen Erfolge im Nachwuchsbereich kommen nicht von ungefähr. Deshalb möchten Werders U17-Junioren am Sonntagvormittag nun einer hervorragenden Saison die Krone aufsetzen. Werder will den Deutschen Meistertitel. Doch gegen den 1. FC Köln, den Staffelsieger aus der Junioren-Bundesliga West, wird es alles andere als ein Spaziergang. Die Rheinländer bezwangen im zweiten Halbfinale am Mittwochabend die TSG 1899 Hoffenheim mit 3:2 (2:0) und stehen erstmals seit 1990 wieder in einem B-Jugend-Finale. „Es ist schwer, wenige Minuten nach dem Abpfiff die richtigen Worte zu finden, doch ich kann sagen, dass ich überdimensional froh bin im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zu stehen", erklärte FC-Trainer Boris Schommers kurz nach Spielschluss.
Für Spannung ist gesorgt, wenn die Nachwuchskicker beider Bundesligisten am Sonntagvormittag, 11 Uhr, im „Stadion Platz 11" einlaufen. WERDER.DE berichtet für diejenigen, die nicht live vor Ort dabei sein können per Liveticker.
Hinweis: Werder weist alle Besucher daraufhin, dass für Mitglieder und Dauerkarteninhaber nicht wie gewohnt Freikarten zur Verfügung stehen, da es sich um ein vom DFB ausgetragenes Spiel handelt und nicht Werder Bremen der Veranstalter ist. Die Eintrittspreise sind jedoch moderat. Sitzplatzkarten kosten sechs, Stehplätze drei Euro.
