Zahlreiche Stunden harter Arbeit, Recherche, Datenerhebung und Auswertung haben für Werders Nachwuchsdirektor Uwe Harttgen endlich ein erfolgreiches Ende gefunden. Denn in den vergangenen Tagen wurde dem 46-Jährige der Doktortitel der Philosophie verliehen.
„Psychologische Aspekte der Entwicklung jugendlicher Leistungsfußballer" diesen Namen trägt das Werk, mit dem Uwe Harttgen sein „Doktorstück" ablieferte. „Die Untersuchung beinhaltet psychologische und sportliche Fragestellungen, die die Leistungsentwicklung der Talente widerspiegelt. Mit den Aussagen kommen die Talente zu Wort und geben interessante Einblicke in das Spannungsfeld der Talentförderung", erklärt Werders Nachwuchsdirektor.
Die Ergebnisse der Untersuchung sind so interessant, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sich entschlossen hat, das Projekt in den kommenden Jahren weiter zu fördern: „In einer nächsten Stufe sollen verschiedene Ausbildungsmodule entwickelt werden, die wir für die Talentförderung sinnvoll nutzen können - sei es im Bereich der Trainerausbildung, Belastungssteuerung oder der Leistungsentwicklung", erklärt Dr. Uwe Harttgen, der sich seit 2002 mit dieser Thematik intensiv auseinandergesetzt hat.