Werders Handballerinnen bei Fußballerinnen zu Gast

Freuten sich über eine gemeinsame Trainingseinheit: Werders Bundesliga-Fußballerinnen und die Regionalliga-Handballerinnen.
Frauen
Mittwoch, 12.05.2010 / 13:40 Uhr

Werders Fußballerinnen durften sich am Dienstagabend über Verstärkung im Training freuen - wenn auch nur für einen Abend. Denn die grün-weißen Handballerinnen machten ihr Versprechen aus dem Herbst des vergangenen Jahres wahr und statteten dem Team von Trainerin Birte Brüggemann einen Gegenbesuch ab. „Ich freue mich, dass es geklappt hat. Bei solch einem Austausch spürt man, dass die Abteilungen von Werder trotz der Größe des Vereins eng miteinander arbeiten. Ich denke, beide Sportarten können sich einiges voneinander abschauen und neue Eindrücke sammeln. Davon profitieren beide Sportarten“, erklärte Cheftrainerin Birte Brüggemann.

 

Die DFB-Fußball-Trainerin hatte sich eine abwechslungsreiche Trainingseinheit für den Abend ausgedacht. „Es ging darum, die Handballerinnen nicht zu überfordern und unsere Mädels nicht zu unterfordern. Das haben wir ganz gut hinbekommen. Es hat allen sichtlich Spaß gemacht. Vielleicht können wir das bald mal wiederholen oder auch mal mit anderen Abteilungen machen.“ Handballtrainer Radek Lewicki freute sich ebenfalls über die Abwechslung im Trainingsplan: “Es war eine neue Erfahrung für unsere Spielerinnen und für unser Trainerteam ein gelungener Einblick in die Arbeit der Fußballerinnen. Daher wollen wir den regelmäßigen Austausch zwischen Handball und Fußball auch in Zukunft fortführen.”

 

Werders Fußballerinnen hätten gegen eine Wiederholung sicherlich nichts einzuwenden: „Leider war ich ja damals beim Handballtraining nicht dabei. Aber heute hat das richtig Spaß gemacht. Es war eine schöne Abwechslung zum Trainingsalltag“, blickte Lisa-Marie Scholz auf die Übungseinheit zurück und stellte den Gästen gute Noten aus: „Dafür, dass sie den Ball ja sonst mit den Händen werfen, haben sie das ganz ordentlich gemacht.“

 

So sah es auch Werders Torfrau Maria Doll: „Ich finde, die Handballerinnen haben sich ganz gut geschlagen. Zumal es für uns Fußballer ja leichter ist, Handball zu spielen, als für sie Fußball. Wir müssen beim Einwurf oder speziell die Keeper beim Abschlag oder Abwurf den Ball auch mal in die Hand nehmen. Das ist für uns nicht so ungewohnt“, so Werders Schlussfrau, für die das gemeinsame Training zum idealen Zeitpunkt stattgefunden hat: „Das war doch ein schöner Abschluss der Saison, auch wenn wir noch die eine oder andere Einheit absolvieren. Ich finde es gut, dass wir den Kontakt zu anderen Sportarten pflegen, da man viel voneinander lernen kann. Außerdem habe ich mich gefreut, Sylwia Szymczyk mal wiederzusehen. In meiner Anfangszeit in Bremen haben wir beide im Werder-Gästehaus gewohnt.“

 

Norman Ibenthal

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