Nach durchwachsener erster Halbzeit fanden Werders U15-Juniorinnen im zweiten Durchgang zu ihrem Spiel und gewannen bei SG Aumund-Vegesack II mit 7:3.
Nach durchwachsener erster Halbzeit fanden Werders U15-Juniorinnen im zweiten Durchgang zu ihrem Spiel und gewannen bei SG Aumund-Vegesack II mit 7:3.
Das Spiel der Grün-Weißen ließ sich in den Anfangsminuten noch gut an, als der Ball lehrbuchmäßig von der Mitte nach außen gespielt wurde und Karla Kedenburg die zentral gut postierte Nina Woller bediente, die sich den Führungstreffer dann nicht nehmen ließ (11.).
Die Gastgeber versuchten nach dem Rückstand Druck aufzubauen und Werders Hintermannschaft auszuhebeln. Es war dann ein Freistoss, der ihnen den Ausgleich bescherte (16.). Mehr noch, jetzt vom Erfolg beflügelt wirbelten die Hausherren die Abwehr durcheinander und erzielten das 2:1 (24.).
Für Erleichterung ihrer Farben sorgte Jasmina Hartmann jedoch nur eine Minute später, als sie im Nachsetzen den Torestand wieder ausglich. Und beim Führungstreffer nahm Hartmann aus 27 Metern Maß und setzte den Ball knallhart, direkt unter die Latte (32.).
Mit einem kleinen Polster im Rücken hatte der Werder-Nachwuchs das Selbstbewusstsein in Durchgang zwei nachzulegen. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff schraubte Xhemile Prebreza das Ergebnis auf 4:2 hoch und auch Anica Lüdeke trug sich mit einem Schuss von halbrechts in die Torschützenliste ein (43.).
Nachdem den Gastgebern ein Strafstoss zugesprochen wurde, keimte noch einmal so etwas wie Hoffnung bei ihnen auf (56.). Sie versuchten ihre spielerischen Möglichkeiten noch einmal auszuschröpfen. Doch für Klarheit sorgten Jasmina Hartmann, als sie ihre Einzelaktion erfolgreich abschloss (59.) und Sandie Knapp-Kluge, als sie ihren Gegnern einfach davonlief (66.). Somit pfiff der Unparteiische diese Partie beim 7:3 für die Werderanerinnnen ab.
„Durch kleine individuelle Fehler, mit manchmal großen Folgen, bringen wir uns noch immer selber in die Bredouille. Uns fehlt noch die nötige Abgeklärtheit. Aber wir haben Selbstsicherheit tanken dürfen, was wichtig für unsere Pokalbegegnung am Mittwoch ist“, so Trainerin Anja Hartmann.
Werder Bremen: Theresa Franzlüning, Laura Döbrich, Rieke Sparkuhl, Saskia Collett, Kira Kallenbach, Kim Funke, Jasmina Hartmann, Malin Knodel, Anica Lüdeke, Sandie Knapp-Kluge, Nina Woller, Xhemile Prebreza, Karla Kedenburg, Jannika Ehlers
Torschützen: Nina Woller (11.), Jasmina Hartmann ((25., 32., 59.), Xhemile Prebreza (39.), Anica Lüdeke (43.), Sandie Knapp-Kluge (66.)
