Werders Bundesliga-Team kann zufrieden auf das vergangene Wochenende zurückblicken. Die Grün-Weißen gewannen das Testsspiel am Sonntag beim BW 94 Papenburg mit 4:1 (0:1).
Werders Bundesliga-Team kann zufrieden auf das vergangene Wochenende zurückblicken. Die Grün-Weißen gewannen das Testsspiel am Sonntag beim BW 94 Papenburg mit 4:1 (0:1).
Dabei sahen die Vorzeichen alles andere als rosig aus. Mit Ann-Christin Bopp (Magen-Darm), Antje König (Infekt), Christin Chairsell (Muskelfaserriss) und Maren Wallenhorst (Bänderanriss) musste Trainerin Birte Brüggemann auf einige Spielerinnen verzichten und auch Torfrau Jenny Martens musste nach dem Aufwärmen mit einer Zerrung passen. Erstmals wieder dabei war dafür nach viermonatiger Verletzungspause Torjägerin Nahrin Uyar und aus der zweiten Mannschaft rückte Rebecca Seebach in die Innenverteidigung.
Gegen den Titelkandidaten der Bezirksoberliga brauchten die Grün-Weißen auch erst einmal ein wenig Zeit, um in die Partie zu kommen. Zeit, die die Gastgeberinnen eiskalt ausnutzten. Vor 1.200 Zuschauern im Waldstadion spitzelte Britta Kappel nach nur wenigen Minuten Werders Rebecca Seebach den Ball vom Fuß und traf zur Führung (5.).
Bremen war somit wachgerüttelt und machte das Spiel. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und man drängte auf den Ausgleich. Doch sowohl Uyar (8./20./40.) und Golebiewski (22.) als auch Scholz (22.), Mauckisch (22.), Haar (43.) und Notthoff (44.) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. „Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut kombiniert aber hochkarätige Chancen vergeben. Der Fehler von Seebach, die ansonsten einen gelungenen Einstand hatte, wurde durch Britta Kappel knallhart bestraft“, so das Halbzeit-Fazit von Trainerin Birte Brüggemann.
Auch die zweite Halbzeit hätte fast mit einem Tor für die Gastgeberinnen begonnen. Kurz nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Torfrau Maria Doll jedoch stark gegen Britta Kappel (47.).
Nach rund einer Stunde dann endlich der Ausgleich für die Grün-Weißen: Jessica Golebiewski legte quer auf Nahrin Uyar, die aus acht Metern einschob (60.). Bremen erspielte sich weitere Möglichkeiten, doch Golebiewski (62.) und auch Scholz (63.) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen.
Gegen Ende der Partie machte Werder dann aber doch noch alles klar. Erst brachte die eingewechselte Mirja Krämer die Grün-Weißen nach Vorlage von Notthoff in Führung (80.) und anschließend erhöhten Nahrin Uyar nach Krämer-Zuspiel (85.) sowie Lara Möhlmann mit einem Fernschuss auf den 4:1-Endstand.
„Der Sieg geht aufgrund der Vielzahl der Chancen auch in dieser Höhe in Ordnung. Papenburg hat zwar aus einer kompakten Defensive über die Kappel-Zwillinge das ein oder andere Mal für Unruhe in unserer Abwehr gesorgt, ein Verhältnis von klaren Torchancen von 12:3 spricht aber eine eindeutige Sprache“, blickte Trainerin Birte Brüggemann zufrieden auf die Partie zurück.
Werder Bremen: Doll – Mauckisch, Seebach, Holsten, Votava (55. Steinsträter) - Kersting (46. Krämer), Notthoff, Golebiewski (70. Möhlmann), Scholz - Haar, Uyar
