einzige nennenswerte Möglichkeit für die Gäste, daran änderten auch Umstellungen auf zwei (Haar und Uyar) oder sogar drei (Holsten in den letzten Minuten) Spitzen nichts.
Holsten im Doppel-Pech
Eine Viertelstunde vor Schluss hielt Torhüterin Jennifer Martens ihre Mannschaft mit einer aufmerksamen Parade gegen eine durchgebrochene Angreiferin im Spiel. Das anschließende Bremer Power-Play gipfelte in zwei Aufregern kurz vor Spielende: Schiedsrichterin Plate verweigerte erst Josefine Holsten einen Elfmeter, als deren Dribbling im Strafraum mit einer fragwürdigen Grätsche gestoppt wurde (90.). In der letzten Aktion des Spiels traf die Innenverteidigerin gar aus fünf Metern mit einem Abstauber nur den Pfosten (91.).
Mindestens einen Punkt hätten Holstens Versuche und die Mühen des Teams verdient gehabt. "Ahlerstedt/Ottendorf hat mit Leidenschaft gekämpft, aber wir waren trotz überschaubarer Leistung fußballerisch besser. Sie haben einfach die Gunst der Stunde genutzt und unser Glück ist offenbar aufgebraucht", fasste Trainerin Brüggemann zusammen. Doch vielleicht könne die Niederlage in den nächsten Spielen auch noch einen gewissen Wert entwickeln. Werder ist gewarnt: Der Weg zum Aufstieg ist noch lang.
von Enrico Bach
Werder Bremen:
Martens – Votava, Holsten, Chairsell, Mauckisch (46. Aulich) – Hohagen (46. Freyhat), Kersting, Haar, Krämer (75. König), Horwege – Uyar
Tor: 1:0 Schwartau (31.)
gelbe Karte: Cordes
Schiedsrichterin: Verena Plate
Zuschauer: 200