Werders Frauen erkämpfen sich 2:1-Sieg in Niendorf

Freude pur: Werders Fußballerinnen bejubeln den 2:1-Sieg in Hamburg.
Frauen
Sonntag, 25.05.2008 / 21:27 Uhr

Werders Fußballerinnen haben die erste Hürde zum Aufstieg in die Regionalliga Nord erfolgreich übersprungen. Im ersten Relegationsspiel setzten sich die Grün-Weißen am Sonntagnachmittag nach neunzig spannungsgeladenen Minuten mit 2:1 beim Niendorfer TSV durch.

 

"Was war das für ein dramatisches Spiel?", haben sich wohl die rund 350 Zuschauer auf der Sportanlage im Nordwesten Hamburgs nach dem Abpfiff gedacht. Werder startete sehr nervös, fand gegen den starken Gegner schwer in die Partie und musste vor allem in der Anfangsphase die eine oder andere brenzlige Situation überstehen. Die größte Möglichkeit in den ersten 45 Minuten lag jedoch auf der Seite der Bremer. Nach einer Ecke nahm Katharina Hamann den Ball volley am langen Pfosten ab, scheiterte jedoch an der TSV-Torhüterin Kerstin Neumann (16.).

 

Werder-Treffer wird nicht gegeben

 

Erst nach dem Seitenwechsel lief der Ball ruhiger durch die Reihen der Grün-Weißen, für die sich nach rund einer Stunde das Blatt zum Guten zu wenden schien. Nach einer Ecke landete der Kopfball von Stephanie Schröder im Tor der Gastgeberinnen – dachten zumindest die Werderaner. Doch das Schiedsrichtergespann sah den Ball nicht hinter der Linie (57.) und erkannte den Treffer nicht an. "Für mich ist der Ball ganz klar hinter der Linie gewesen", so die vermeintliche Torschützin. Bremen ließ sich von der Entscheidung jedoch nicht beirren und setzte sofort nach. Nur Augenblicke später tauchte Jana Beling vor dem Tor des TSV auf, traf jedoch nur den Innenpfosten (60.).

 

Im direkten Gegenzug dann der Schock für Werder: Ein Fernschuss aus rund 18 Metern von Birte Schulz senkte sich über Keeper Martens ins Netz der Grün-Weißen (60.). "Es klingt zwar verrückt, aber das war der Moment, wo wir endgültig das Spiel zu unseren Gunsten gedreht haben. Die Mädels haben von da an eine positive Aggressivität an den Tag gelegt und Niendorf fast in ihrer Hälfte eingeschnürt", beschreibt Trainern Birte Brüggemann das Spielgeschehen nach dem Gegentreffer. Die Mühen der Bremer, die nun klar die aktivere Mannschaft auf dem Platz waren, wurden belohnt. Einen erneuten Schuss von Jana Beling konnte Torhüterin Neumann zwar noch mit den Fingerspitzen erreichen, den Ausgleich aber nicht mehr verhindern (72.).

 

Stephanie Schröder erzielt das 2:1

 

Bremen wollte nun auch den Sieg und sollte erfolgreich sein. Nach einer Ecke war es erneut Stephanie Schröder, die den Ball über die Linie beförderte (76.). Am Ende hätte der Erfolg gegen die stets gefährlichen Hamburgerinnen auch noch höher ausfallen können, doch Katharina Hamann konnte ihre Möglichkeiten nicht nutzen (85./86.).

 

"Es war keine gute erste Hälfte von uns, wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Nach der Pause war es dann besser. Zwar haben wir zurückgelegen, aber wir haben uns zurückgekämpft, das Spiel gedreht und auch letztendlich verdient gewonnen", freute sich Siegtorschützin Stephanie Schröder nach dem Schlusspfiff.

 

Am kommenden Wochenende könnte somit bereits die Entscheidung im Aufstiegskampf fallen. Sollte Werder am Sonntag, 01.06.2008, auch die Partie gegen den Ratzeburger SV, Meister der Verbandsliga Schleswig-Holstein, gewinnen, wäre ihnen der Aufstieg in die Regionalliga nicht mehr zu nehmen. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr auf Platz 12 des Sportgeländes am Weser-Stadion.

 

Norman Ibenthal

 

Werder Bremen: Martens – Pötter, Schröder, L. Möhlmann, Votava – Krämer, Freyhat, Haar (73. Aulich), Hamann, Stefanski – Hügen (46. Beling (90. Mauckisch))

 

Tore: 1:0 Schulz (60.), 1:1 Beling (72.), 1:2 Schröder (76.)

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