Der Mannschaftsführerin war es auch in der zweiten Halbzeit vorbehalten, den Ball nach einem Solo ein weiteres Mal im gegnerischen Tor unterzubringen. Mit einem Doppelpack in den letzten zehn Minuten stellte schließlich Katharina Haar das Endresultat her. „Wir haben uns im Verlauf des Spiels gesteigert und sind trotz vieler unverständlicher Abseitsentscheidungen, die selbst beim Geestermünder Publikum für Kopfschütteln sorgten und vom Gegner registriert wurden, ruhig geblieben“, so Birte Brüggemann nach der Partie, die aber hinzufügt, dass es mit Assistenten an der Linie für einen Unparteiischen sicherlich einfacher sei.
Der Freude über den frühzeitigen Titelgewinn tat die Leistung des Unparteiischen jedoch keinen Abbruch. Nach dem Schlusspfiff blieben die Frauen minutenlang auf dem Platz und feierten. Spielerin Eva Votava sagte: "Wir dürfen uns jetzt auch mal freuen, nach dem Hallenmeistertitel haben wir in unserer ersten Saison jetzt unser zweites Ziel, die Meisterschaft erreicht. Ab morgen können wir uns dann voll auf unser großes Ziel, den Aufstieg in die Regionalliga konzentrieren. Die Relegationsspiele werden keine leichte Aufgabe."
Werder Bremen: Martens, L. Möhlmann, Schröder, Pötter, Votava, Hohagen (46. M. Müller), Krämer (46. Mauckisch), Stefanski (36. Aulich), Haar, Freyhat, Hamann
Tore: 1:0 Haar (21.), 2:0 Hamann (33.), 3:0 Freyhat (36.), 4:0 Freyhat (58.), 5:0 Haar (84.), 6:0 Haar (89.)
Zuschauer: 110