Titel mit 6:0-Sieg bei Geestemünder SC perfekt gemacht

Nach dem Schlusspfiff freuten sich die Werder-Frauen über den zweiten Titel im ersten gemeinsamen Jahr.
Frauen
Montag, 21.04.2008 / 11:45 Uhr

Die grün-weißen Fußballerinnen haben am drittletzten Spieltag der Bremer Verbandsliga die Landesmeisterschaft für sich entschieden. Mit einem 6:0-Auswärtserfolg beim Geestemünder SC führen die Werderanerinnen die Tabelle bei noch zwei ausstehenden Spielen uneinholbar mit neun Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten an. Die Tabelle kann sich sehen lassen: Das Team von Trainerin Birte Brüggemann besitzt auch weiterhin ein schneeweiße Weste mit 18 Siegen aus 18 Spielen und 137:0 Toren.

 

Mit dem Titelgewinn ist die Frauen-Mannschaft für die Relegation zur Regionalliga Nord qualifiziert.

 

Allerdings sah es am Sonntagmittag zu Beginn der Partie gar nicht nach einem deutlichen Erfolg aus. Die Seestädterinnen agierten zweikampfstark und konnten auf holprigem Boden das Kombinationsspiel des Bremer Teams mehrfach empfindlich stören. Katharina Haar sorgte dann mit einem Abstauber für die ersehnte Führung, ehe Katharina Hamann per Kopf auf 2:0 erhöhte. Die Werder Frauen hatten nun mehr Sicherheit und erspielten sich eine Vielzahl von Chancen, die vom Unparteischen mehrfach mit fragwürdigen Abseitsentscheidungen unterbunden wurden. Ein Ballverlust im Mittelfeld sorgte dann für eine Großchance der Geestemünderinnen. Die Stürmerin verstolperte aber einen Querpass aus aussichtsreicher Position. Nach feiner Vorarbeit von Julia Hohagen schloss Chadia Freyhat dann zum Pausenstand von 3:0 ab.

 

Der Mannschaftsführerin war es auch in der zweiten Halbzeit vorbehalten, den Ball nach einem Solo ein weiteres Mal im gegnerischen Tor unterzubringen. Mit einem Doppelpack in den letzten zehn Minuten stellte schließlich Katharina Haar das Endresultat her. „Wir haben uns im Verlauf des Spiels gesteigert und sind trotz vieler unverständlicher Abseitsentscheidungen, die selbst beim Geestermünder Publikum für Kopfschütteln sorgten und vom Gegner registriert wurden, ruhig geblieben“, so Birte Brüggemann nach der Partie, die aber hinzufügt, dass es mit Assistenten an der Linie für einen Unparteiischen sicherlich einfacher sei.

 

Der Freude über den frühzeitigen Titelgewinn tat die Leistung des Unparteiischen jedoch keinen Abbruch. Nach dem Schlusspfiff blieben die Frauen minutenlang auf dem Platz und feierten. Spielerin Eva Votava sagte: "Wir dürfen uns jetzt auch mal freuen, nach dem Hallenmeistertitel haben wir in unserer ersten Saison jetzt unser zweites Ziel, die Meisterschaft erreicht. Ab morgen können wir uns dann voll auf unser großes Ziel, den Aufstieg in die Regionalliga konzentrieren. Die Relegationsspiele werden keine leichte Aufgabe."

 

Werder Bremen: Martens, L. Möhlmann, Schröder, Pötter, Votava, Hohagen (46. M. Müller), Krämer (46. Mauckisch), Stefanski (36. Aulich), Haar, Freyhat, Hamann

 

Tore: 1:0 Haar (21.), 2:0 Hamann (33.), 3:0 Freyhat (36.), 4:0 Freyhat (58.), 5:0 Haar (84.), 6:0 Haar (89.)

 

Zuschauer: 110

 

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