12:0-Sieg bei Eiche Horn: Britta Möhlmann krönt Startelf-Debüt mit Hattrick

Britta Möhlmann wirbelte die Abwehrreihen ordentlich durcheinander und erzielte fünf Treffer gegen ihren Ex-Klub.
Frauen
Montag, 29.10.2007 / 13:03 Uhr

Die Frauen-Mannschaft von Werder Bremen hat am Sonntagnachmittag mit einem ungefährdeten 12:0 bei Eiche Horn ihre weiße Weste in doppelter Hinsicht bewahrt. Das Team der Grün-Weißen siegte im siebten Spiel zum siebten Mal und blieb auch diesmal ohne Gegentor. Werder führt trotz einem Spiel weniger die Tabelle mit 21 Punkten und 51:0 Toren vor dem punktgleichen ATS Buntentor an.

 

Nachdem die Personalsituation mit zahlreichen verletzten Spielerinnen in der Vorwoche zur Spielverlegung gegen TS Woltmershausen geführt hatte, wurde am Sonntag mit Spannung die Rückkehr einiger Kickerinnen erwartet. So lief Chadia Freyhat nach ihrer Indien-Reise mit der Bundeswehr-Nationalmannschaft erstmals wieder auf und Britta Möhlmann gab ihr Saisondebüt in der Startelf. Die Offensivspielerin hatte in der Vorbereitung einen Muskelfaserriss erlitten, der sie lange zurückwarf. Ganz unbeschwert konnte Trainer Frank Schwalenberg jedoch auch diesmal nicht aufstellen. Anna Pötter (Muskelfaserriss), Julia Hohagen (Mittelfußbruch) und die erkrankte Torjägerin Katharina Hamann fehlten diesmal.

 

Mit einem Blitztor nach 20 Sekunden sorgte Britta Möhlmann dafür, dass die Partie zu keinem Zeitpunkt spannend wurde. Nach dem Anstoß wurde die 27-Jährige mit einem Steilpass in Richtung Tor geschickt. Dort umkurvte sie die Keeperin und eröffnete den grün-weißen Torreigen. Für die laufstarke Werderanerin war es zugleich der Auftakt zu einem starken Spiel, das sie in der zweiten Halbzeit mit einem lupenreinen Hattrick krönte. Es waren das achte, neunte und zehnte Werder-Tor (53./56./60.). Am Ende standen fünf Treffer für sie zu Buche. Es war ohnehin eine Partie, in der die Offensivkräfte ihre Torkonten aufbesserten. Katharina Haar (20./89.) sowie Yvonne Hügen (46./65.) trafen doppelt. Spielmacherin Freyhat (30.) sowie die in der Defensive weitgehend arbeitslosen Kathrin Stefanski (11.) und Stephanie Schröder (22.) machten das Duzend voll.

 

Unter den Augen von Werders Vorsitzenden der Geschäftsführung, Jürgen L. Born, boten die Grün-Weißen starke 60 Minuten, bevor sie in der letzten halben Stunde den Gang etwas rausnahmen und ihre Tormöglichkeit nicht mehr so konsequent nutzten. Ärgerlich war am Ende nur die Verletzung von Kathrin Stefanski, die mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden musste.

 

Trainer Frank Schwalenberg war mit dem Spiel am Ende sehr zufrieden: "Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr schwere Aufgaben, die wir etwas glücklich, aber erfolgreich überstanden haben. Heute hat man gesehen, dass der Druck von uns abgefallen ist und wir mit viel Spaß Fußball gespielt haben."

 

Werder Bremen: Martens - Aulich, L. Möhlmann, Schröder, Votava – Mauckisch, Stefanski, Krämer, Haar (46. Hügen), Freyhat (46. Müller) - B. Möhlmann (46. Wimberg (49. B. Möhlmann (64. Wimberg))).

 

Tore: 1:0 B. Möhlmann (1.), 2:0 Stefanski (11.), 3:0 Haar (20.), 4:0 Schröder (22.), 5:0 Freyhat (30.), 6:0 B. Möhlmann (42.), 7:0 Hügen (46.), 8:0 B. Möhlmann (53.), 9:0 B. Möhlmann (56.), 10:0 B. Möhlmann (60.), 11:0 Hügen (65.), 12:0 Haar (89.).

 

Zuschauer: 100

 

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