"Wir haben danach ein Profil der künftigen Teams erstellt und schauen nun, welche Spielerinnen passen. Wir können es uns nicht so einfach machen und die 20 besten und auffälligsten Fußballerinnen nehmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hätten wir dann ein Team aus 20 Stürmerinnen", gibt Brüggemann zu bedenken. Neben der fußballerischen Güteklasse werden bei jeder Kandidatin auch die Rahmenbedingungen geprüft. "Dazu gehören natürlich die Position auf dem Feld, das Alter, aber auch der mögliche Anfahrtsweg zum Trainingsplatz."
Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer dazu: "Wir wollen eine junge, hungrige Mannschaft für die Zukunft, die weitgehend regional verwurzelt ist und nicht nur im Auto unterwegs sein muss, um gemeinsam zu trainieren." Fischer gibt seinem Expertenteam noch ein paar Wochen Zeit für die richtige Auswahl. Spätestens Ende April sollen die beiden Teams dann stehen. "Anfang Mai planen wir mit allen Spielerinnen ein erstes offizielles Treffen, um sich kennen zu lernen, dabei werden wir die Chance nutzen, über die künftigen Trainingsbedingungen und den Rahmenterminplan bis zum Saisonauftakt zu informieren. Außerdem wird jede Spielerin noch einmal einen besonderen Einblick in die Werder-Welt erhalten und erfahren, was es heißt, für Werder spielen zu dürfen", so der Geschäftsführer, der den Klub persönlich vorstellen will.
Aufgrund dieses Zeitplans warnt Birte Brüggemann auch vor Panik bei allen Spielerinnen, die noch nicht angesprochen wurden: "Keine muss jetzt Panik bekommen, dass sie noch nicht dabei war. Der Kader ist noch längst nicht voll."
Weitgehend abgeschlossen ist die Suche allerdings schon auf der Position der Torhüterin. Dort erhielten Jennifer Martens (ATSV Sebaldsbrück) und Kathrin Intemann (SG Bassen-Posthausen) bereits die feste Zusage. "Ob wir eine dritte Torhüterin aufnehmen, hängt davon ab, wie der Posten zwischen den Pfosten des Mädchenteams besetzt wird. Dort steht allerdings noch ein Sichtungstermin aus", so Brüggemann weiter.