Zurück zu den Anfängen

Lena Pauels vor ihrer Rückkehr nach Essen
Für Lena Pauels ist das Essen-Spiel auch eine Rückkehr (Foto: hansepixx).
Frauen
Freitag, 04.05.2018 / 17:03 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Zum Abschluss der "Englischen Woch" reisen die Grün-Weißen nach Essen. Mit im Mannschaftsbus: Lena Pauels. Für Werders Torhüterin ist das Auswärtsmatch im Ruhrgebiet kein alltägliches Spiel. „Ich habe dort meine ersten Schritte in der Frauen-Bundesliga gemacht“, sagt die 20-Jährige gegenüber WERDER.DE und freut sich auf ihre Rückkehr an alte Wirkungsstätte.

Es ist zweifelsohne keine leichte Saison für Lena Pauels. Kaum hatte die Spielzeit an Fahrt aufgenommen, war schon wieder Endstation für die Torhüterin, die sich im September einen Wadenbeinbruch zuzog. Eine lange Reha-Phase und etliche individuelle Trainingseinheiten folgten. Erst seit der Partie beim MSV Duisburg steht Pauels wieder zwischen den Pfosten beim Team von Trainerin Carmen Roth. Sowohl das Hinspiel als auch das Pokal-Duell mit ihrem Ex-Verein aus Essen verpasste sie. „Dieses Mal kann ich endlich auflaufen“, blickt Pauels mit einem Lächeln voraus.

Über viele Trainingseinheiten hat sich Lena Pauels zurückgekämpft (Foto: hansepixx).

Im Stadion an der Hafenstraße war Werders Nummer 22 drei Jahre zu Hause. Neben dem Gewinn der West-Staffel in der B-Juniorinnen-Bundesliga feierte Pauels bei der SGS auch ihr Debüt in der Allianz Frauen-Bundesliga. „Da Lisa Weiß zweimal ausfiel, durfte ich spielen. Mein Highlight war dennoch unsere überragende Saison mit der U 17. Zu vielen Spielerinnen des Teams habe ich immer noch Kontakt. Das war ein Ereignis, das bis heute hängengeblieben ist“, so Pauels.

Auf einige Spielerinnen der ehemaligen U 17 wird sie auch am Sonntag treffen. Das Telefon klingelte dennoch nicht häufiger. „Es gab eigentlich keinen anderen Austausch als sonst. Man freut sich einfach auf das Wiedersehen“, sagt Lena Pauels, die mit einer gehörigen Portion Zuversicht ins Spiel geht: „Wir wissen alle, zu was wir in der Lage sind, allerdings müssen wir wieder mehr an unsere Stärken glauben. So wie wir es in der Hinrunde getan haben.“

Seit dem 0:0 in der Hinrunde ist einiges passiert. Seit mehreren Spielen warten die Grün-Weißen auf einen Sieg in der Allianz Frauen-Bundesliga. Hinzukommt eine angespannte Personallage. „Klar müssen wir uns wegen den Verletzten immer wieder auf neue Situationen einstellen, aber wir können sicher sein, dass die Leute, die zum Einsatz kommen, ihre Leistung bringen“, stellt Pauels klar. Und auch möglichen Störfeuern von außen, gibt sie eine Absage. „Von außerhalb wird immer nur auf das Köln-Spiel geblickt. Aber das ist für uns kein Thema. Für uns als Mannschaft zählt nur der nächste Gegner.“ Und der nächste Gegner heißt SGS Essen.

 
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