Bereits nach der Anreise erlebte der Werder-Nachwuchs die japanische Gastfreundlichkeit aus nächster Nähe. Beim offiziellen Empfang am ersten Abend tauschten sich die Teams aus und kamen direkt ins Gespräch. Auf kultureller Ebenen war dies aber erst der Anfang. Die Grün-Weißen, die von Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball, Werders Präsidenten und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald sowie Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender des SVW, begleitet werden, besuchten unter anderem auch einen japanischen Tempel, wo sie meditierten. Ein Buddha-Statue durfte dabei nicht fehlen.
Mit viel Ruhe und Gelassenheit erledigten die U 15-Juniorinnen auch die ersten Aufgaben auf dem Platz. Nach einem 2:1-Auftaktsieg gegen den Sydney FC aus Australien folgte ein 1:1-Remis gegen das Schulteam aus Dalian (China) und ein 2:0-Erfolg über das Mädchenteam aus Durban (Südafrika). Immer unterstützt von Fans, die den SV Werder anfeuerten. Ob es auch in diesem Jahr mit dem Titel klappt, entscheidet sich nun am Donnerstag. Im letzten Gruppenspiel trifft der SVW auf das Mädchen-Team aus Shanon und will sich für das Finale qualifizieren.