Auch in der Regionalliga Nord waren die Grün-Weißen nicht zu stoppen. Als Aufsteiger schafften sie nach einer sensationellen Spielzeit den direkten Durchmarsch in die 2. Frauen-Bundesliga. Schon damals mit dabei: Birte Brüggemann. Werders Leiterin der Frauen- und Mädchenfußballabteilung sorgte von Anfang an dafür, dass sich der Frauenfußball an der Weser stetig weiterentwickelte. „Der Frauenfußball beim SV Werder ist untrennbar mit dem Namen Birte Brüggemann verbunden. Sie ist die Frau der ersten Stunde und maßgeblich für den Erfolg sowie für die positiven Entwicklung der Abteilung verantwortlich“, lobt Dr. Hubertus Hess-Grunewald die Arbeit Brüggemanns.
Die Werder-Frauen etablierten sich in der Folgezeit in der 2. Frauen-Bundesliga und konnten Jahr für Jahr mit starken Platzierungen überzeugen. In der Saison 2014/2015 war es dann endlich soweit. Als Zweitplatzierter stiegen die Grün-Weißen in die Allianz Frauen-Bundesliga auf. Im gleichen Jahr feierten zudem die U 17-Juniorinnen den Gewinn der Deutschen Vize-Meisterschaft.
Nach dem Aufstieg ins deutsche Oberhaus mussten die Grün-Weißen erstmals einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Trotz viel Leidenschaft und Kampf stieg der SV Werder nach nur einer Saison aus der Allianz Frauen-Bundesliga ab. Gestärkt aus der Erfahrung 1. Frauen-Bundesliga ging der SVW die anschließende Spielzeit mit einer klaren Zielstellung an den Start: direkter Wiederaufstieg. Dieses Vorhaben gelang mit Bravour und wurde letztlich mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Frauen-Bundesliga belohnt. Neben einer überragenden Saison im DFB-Pokal der Frauen durften sich die Grün-Weißen somit über die Rückkehr in die Allianz Frauen-Bundesliga freuen. Und das zum zehnjährigen Jubiläum der Frauen- und Mädchenfußballabteilung.