2:0-Arbeitssieg bei Henstedt-Ulzburg

Sanders Doppelpack sorgt für die Entscheidung
Stefanie-Antonia Sanders sorgte in der zweiten Hälfte für die Vorentscheidung (Foto: Haß).
Frauen
Sonntag, 30.10.2016 / 15:46 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Das war ein hartes Stück Arbeit! Die Werder-Frauen ringen in einem intensiven Match den SV Henstedt-Ulzburg mit 2:0 (0:0) nieder. Nach einer temporeichen Anfangsphase verflachte das Match. Erst mit Ende der ersten 45 Minuten entwickelten die Grün-Weißen Torgefahr. Meggie Schröder hatte mit einem Pfostenschuss die beste Möglichkeit zur Führung (40.). Nach der Pause blieb es zunächst weiter zäh. Ein schneller Doppelschlag von Stefanie-Antonia Sanders entschied letztendlich die Partie (64./67.). WERDER.DE liefert alle Infos zum Spiel:

Höhepunkte der 1. Halbzeit

3. Minute: Mit der ersten Aktion wird es direkt gefährlich. Marie-Louise Eta führt eine Ecke schnell aus und spielt Golebiewski kurz an. Sie spielt zurück und Eta bringt die Flanke scharf rein. Am Elfmeterpunkt kommt Scholz zum Kopfball. Der Ball verfehlt knapp das Ziel.

5. Minute: Auch die Hausherren sind vorne gefährlich. Ein Lob überspielt die gesamte Abwehr. Lux läuft von links ein und zieht ab. Lena Pauels verhindert den frühen Rückstand.

7. Minute: Ein ereignisreicher Beginn. Guter Lauf von Giovanna Hoffmann, die auf Stefanie-Antonia Sanders durchsteckt. Von der Strafraumkante schließt sie ab. Der Ball geht am langen Pfosten vorbei.

18. Minute: Ein Eta-Eckball fliegt auf den kurzen Pfosten. Zahlreiche Spielerinnen sind da vor SVHU-Torhüterin Bianca Weech, die nicht richtig klären kann. Im Strafraum hat Meggie Schröder so die Chance zum Schuss. Leider geht der Ball knapp vorbei.

33. Minute: Ein hoher Ball wird von Stefanie-Antonia Sanders per Kopf verlängert, genau in den Lauf von Giovanna Hoffmann. Sie ist auf dem Weg zum Tor. Beim Abschluss verzieht sie jedoch.

40. Minute: Es fehlen Zentimeter zur Führung. Gabriella Toth wird auf der Außenbahn geschickt. Sie geht bis an die Grundlinie und legt auf Meggie Schröder zurück. Sie schließt direkt ab und trifft nur den Pfosten.

Höhepunkte der 2. Halbzeit

Von Anfang an war das Spiel gespickt mit vielen Zweikämpfen (Foto: Haß).

48. Minute: Pia-Sophie Wolter wird an der Seite freigespielt und flankt den Ball an den Fünfer. Dort ist Meggie Schröder eingelaufen und nimmt den Ball volley. Der Abschluss geht knapp über die Latte.

59. Minute: Marie-Louise Eta mit einem langen Ball auf Stefanie-Antonia Sanders. Im Strafraum schließt sie ab und zwingt Weech im Tor zu einer Parade.

64. Minute: Da ist die Führung für Werder! Giovanna Hoffmann mit einem tollen Dribbling und dem Auge für Stefanie-Antonia Sanders. Allein vor Weech bleibt sie cool und schiebt den Ball ins lange Eck.

67. Minute: Der Doppelschlag der Grün-Weißen! Sanders wird geschickt und scheitert zunächst an Weech. Die eingewechselte Cindy König kommt zum Nachschuss, der geblockt wird. Am Ende haut ihn dann Sanders doch rein.

80. Minute: Die Hausherrinnen zeigen sich nochmal. Die Grün-Weißen bekommen den Ball nicht weg. Homp zieht aus 20 Metern dann einfach mal ab und schießt den Ball an die Latte.

90. Minute: Der Abpfiff in Henstedt. Die Werder-Frauen ringen am Ende den SV Henstedt-Ulzburg mit 2:0 nieder.

Stimmen zum Spiel

Steffen Rau: „Es war das erwartet schwere Spiel. Henstedt-Ulzburg hat uns das Leben schwer gemacht. Insgesamt bin ich zufrieden, wie wir es über weite Strecken der Partie spielerisch gelöst haben. Im Angriffsdrittel hat uns heute ein wenig die Durchschlagskraft gefehlt, um die Chancen noch konsequenter zu verwerten.“

Stefanie-Antonia Sanders: „Der Gegner hat sehr tief gestanden und sich aufs verteidigen konzentriert. Es war heute schwierig das Kombinationsspiel aufzuziehen. Wir waren überlegen, haben aber unsere Torchancen zu einfach liegengelassen. Ich denke, dass mehr drin gewesen wäre. Am Ende ist aber wichtig, dass wir gewonnen haben.“

Die Statistik

SV Henstedt-Ulzburg: Weech – Hille, Marrocu, Einfeldt, Dziesiaty, Witt, Pawelec, Homp, Lux, A. Michel, J. Michel

Werder Bremen: Pauels – Wolter, Ulbrich, Scholz, Toth – Eta, Wichmann (58. Goddard) – Golebiewski (58. König), Schröder, Hoffmann (68. Schiechtl) – Sanders

Tore: 0:1 Sanders (64.), 0:2 Sanders (67.)

Gelbe Karten:

Schiedsrichterin: Anke Hölscher

 
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