Mit Motivation in Richtung Triple

Marie-Louise Eta im Viererketten-Gespräch
Die U 15-Juniorinnen wollen im Sommer zum dritten Mal in Folge Norddeutscher Meister werden (Foto: Haß).
Frauen
Dienstag, 20.12.2016 / 11:50 Uhr

Von Marcel Kuhnt und Maximilian Prasuhn

Das Jahr 2016 neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, ein sportliches Fazit für die Hinserien der Werder-Teams zu ziehen. WERDER.DE traf sich mit den Trainern des Leistungszentrums und der Frauen-Teams und ließ die erste Saisonhälfte Revue passieren. Im Interview-Format Viererkette beantworteten diese drei allgemeine Fragen sowie eine speziell auf ihr Team zugeschnittene. Heute: Trainerin Marie-Louise Eta und ihre U 15-Juniorinnen.

Der Fokus von Werders U 15-Juniorinnen ist klar: eine gezielte Förderung der Mädels steht im Vordergrund, um so vielen Spielerinnen wie möglich den Sprung in die nächste Altersklasse zu ermöglichen. Um sie darauf bestmöglich vorzubereiten, tritt die Mannschaft von Marie-Louise Eta regelmäßig gegen Jungs-Mannschaften an - und das ziemlich erfolgreich.

Wir wollen die Mädels jede für sich weiterbringen, damit sie für die älteren Teams gut vorbereitet sind.
Marie-Louise Eta, Trainerin der U 15-Juniorinnen

Was für ein Fazit kann man zur Hinserie ziehen?

Marie-Louise Eta: "Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Bei uns geht’s ja darum, dass wir die Mädels bestmöglich fördern, damit sie dann auch den Sprung zu den U 17-Juniorinnen und langfristig zu den Frauen schaffen. In der Winterrunde haben wir gegen Jungs-Mannschaften gespielt und haben das ordentlich gemacht. Wir wurden selten richtig gefordert, aber zum Einfinden für die neuen Spielerinnen und für das Selbstvertrauen war das sehr gut. Wir haben nur ein Spiel verloren, alle anderen deutlich gewonnen. Zwei Spielerinnen konnten wir schon zu den U 17-Mädels abgeben, die dort aushelfen und spielen. Das zeigt, dass wir hier sehr gut aufgestellt sind."

Was war die positive Überraschung der Hinserie?

Marie-Louise Eta: "Wir haben richtig viele verschiedene Spielertypen, die für ihr Alter echt gut sind. Der Jahrgang 2002 ist unserer Meinung nach ziemlich stark. Wir wussten aber schon vorher, was wir für gute Spielerinnen haben, von daher ist das jetzt nicht so wirklich überraschend für uns. Aber vielleicht überraschen wir jetzt in der Rückrunde bei größeren Hallenturnieren oder bei den Norddeutschen Meisterschaften."

Wie sehen eure Ziele für die Rückserie aus?

Marie-Louise Eta: "Wir wollen die Mädels jede für sich weiterbringen, damit sie für die älteren Teams gut vorbereitet sind. Als Mannschaft erwarten uns viele Highlights. Das beginnt mit dem Hallenturnier in Lübbecke, wo auch die U 15-Mannschaften der Bundesligisten teilnehmen. Das wird richtig groß aufgezogen mit Tribünen und vielen Zuschauern. Dann folgt die Norddeutsche Futsal-Meisterschaft, bei der wir Titelverteidiger sind. Dort wollen wir mindestens ins Halbfinale kommen und uns dann für die Deutsche Futsal-Meisterschaft qualifizieren. Bei der Norddeutschen Meisterschaft im Sommer wollen wir dann das "Triple" feiern, also das dritte Jahr in Folge gewinnen."

Wie ist es für Mädchen, gegen Jungs zu spielen?

Marie-Louise Eta: "Gegen Jungs müssen wir viel wett machen. Das funktioniert mit einem guten Spiel gegen den Ball. Bei den Jungs lernen sie, alles viel schneller zu machen. Da müssen sie schon vor der Ballannahme wissen, was sie mit dem Ball machen müssen. Jungs sind athletischer, robuster, beweglicher. Für die Mädels gilt es, dagegenzuhalten und als Mannschaft kompakt zu stehen."

 
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