Werder-Spielerin des Spiels: Cindy König! Spielte ein, zwei Traumpässe und glänzte nicht nur mit einer Torvorlage und erzwang das Eigentor zum 1:0 für Werder, sondern erzielte auch noch ein Tor selbst. Dennoch: Nach einem 5:1 gegen den SV Meppen dürfte der Star die Mannschaft sein, wie es so schön heißt. Tolle (Freistoß-) Tore speziell auch von Ulbrich und Eta.
Das sagt Trainerin Chadia Freyhat: „Unterm Strich hat unser Team den Sieg absolut verdient. Wir wollten mit Druck in die Partie starten. In der ersten Halbzeit war das Spiel dann aber sehr geprägt von vielen Anspielfehlern. Trotzdem schaffen wir die 2:1-Führung, aber dann ist Meppen besser geworden Mitte der zweiten Halbzeit. Diese Phase haben wir gut überstanden und dann profitieren wir einfach davon, dass unsere Mannschaft physisch stark auftritt und hungrig und gierig war."
Fazit: Mit diesem deutlichen Ergebnis hätte im Vorfeld wohl niemand gerechnet. Unglaublich, wie Werder auf fremden Platz kämpfte und letztendlich verdient gewann. Der Kampf um die Tabellenspitze dürfte damit für diesen Spieltag entschieden sein, was nicht bedeutet, dass sich das Freyhat-Team nun auf diesem Erfolg ausruhen kann. Aber: Vier Siege aus den ersten vier Ligaspielen sprechen für sich! Am 19. Oktober 2014 kommt Union Berlin an die Weser. Dann gilt es für Werder, den Lauf fortzusetzen.
Von Cord Sauer
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Die Statistik:
SV Meppen: Bos - Weiss, Winters (74. Härtel), Meiners, Dieckmann - van Eyck, Beckers (84. Kröger), Schulte, I. Kappel - B. Kappel, Lögering
Werder Bremen: Bockhorst - Schacher, Ulbrich, Scholz, Schiechtl - Eta, Wolter (66. Golebiewski), Schröder, Wallenhorst (87. Treml) - Goddard, König
Tore: 0:1 B. Kappel (Eigentor, 7.), 0:2 König (55.), 1:2 I. Kappel (59.), 1:3 Wallenhorst (73.), 1:4 Ulbrich (83.), 1:5 Eta (85.)
Gelbe Karten: Lögering, Dieckmann, B. Kappel (alle Meppen) / Wolter, Schacher (beide Bremen)
Schiedsrichterin: Jaqueline Herrmann (Hamburg)