Eiserne Ladies, Topspiel und DFB-Einladungen

Werders Fußballerinnen möchten auch am Sonntag wieder jubeln. Aber dafür muss die Einstellung und Konzentration der letzten Wochen her.
Frauen
Donnerstag, 16.10.2014 / 16:58 Uhr

„Wir gehen zwar als Favorit in die Partie aber wir brauchen am Sonntag auch wieder die absolute Konzentration und den Willen, den wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Wir müssen von unserem Spiel überzeugt sein und die Aufgabe annehmen, um drei Punkte zu holen", macht Werder-Trainerin Chadia Freyhat deutlich.

+++ Nach dem 5:1-Erfolg beim SV Meppen grüßen Werders Fußballerinnen von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Nord. Und an der möchten die Grün-Weißen auch nach dem Wochenende bleiben. Gar nicht mal so einfach, schließlich bekommt es die Mannschaft von Trainerin Chadia Freyhat mit einem völlig unbekannten Gegner zu tun. Erstmals empfangen die Bremerinnen am Sonntag, 19.10.2014, um 11 Uhr den 1. FC Union Berlin im Stadion „Platz 12".

Die „richtige Einstellung" spielt auch für Marie-Louise Eta eine große Rolle am Sonntag: „Das wird voraussichtlich ein ganz anderes Spiel als in den vergangenen Wochen werden. Ich erwarte Union eher defensiv und zweikampfstark. Da müssen wir von Anfang an das Tempo hochhalten und Berlin zwingen mitzuspielen, am besten durch ein frühes Tor. Wenn wir die Leistung und die Konzentration der letzten Wochen abrufen, bin ich davon überzeugt, dass wir dann auch die drei Punkte in Bremen behalten werden."

Die Berlinerinnen tun sich als Aufsteiger noch etwas schwer in der 2. Bundesliga. Zum Auftakt holten die „Eisernen Ladies" zwar ein 1:1 gegen die Zweite des VfL Wolfsburg, doch anschließend folgten drei Niederlagen gegen Meppen (2:4), Potsdam II (1:7) und Leipzig (1:4), wodurch Union auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte.


+++ In der Regionalliga Nord wartet Werders Zweite weiterhin auf den ersten „Dreier". Am kommenden Sonntag steht dem Team von Coach Mike Schnäckel nun eine ganz schwere Aufgabe bevor. Die Grün-Weißen müssen um 15 Uhr beim Tabellenzweiten ESV Fortuna Celle antreten. In der vergangenen Saison entschieden die Bremerinnen beide Duelle klar für sich (4:0/5:1).


+++ Das Topspiel steht am Samstag in der Juniorinnen-Bundesliga an. Denn dann empfängt Werders U 17, aktueller Tabellenzweiter, den Spitzenreiter FF USV Jena im Stadion „Platz 12". Beide Teams mussten in dieser Saison bereits eine Niederlage hinnehmen. Jena hat dazu einen Sieg mehr auf dem Konto, hat jedoch auch ein Spiel mehr absolviert. Der Anstoß dieser Begegnung erfolgt um 11 Uhr.


+++ Wenige Stunden später sind auch Werders U 15-Juniorinnen im Einsatz. Das Team von Trainerin Marie-Louise Eta, aktueller Tabellensechster in der Winterrunde der Bremer Kreisklasse, tritt um 13.45 Uhr beim Achten BSC Hastedt II an.


+++ Über Post vom DFB durften sich in dieser Woche gleich mehrere Spielerinnen von Werder Bremen freuen. So wurden Bianca Becker, Anna Bockhorst, Alina Botzum und Reena Wichmann vom 20. bis 22. Oktober zu einem Sichtungslehrgang der deutschen U 17-Nationalmannschaft eingeladen. Wer weiß, vielleicht qualifiziert sich eine weitere Bremerin ja noch für den eine paar Tage später stattfindenden Kaderlehrgang der U 17. Viel Erfolg!


+++ Aber auch so sind bereits zwei Bremerinnen beim Kaderlehrgang der deutschen U 17 dabei. Giovanna Hoffmann und Stefanie-Antonia Sanders werden sich Ende August in Richtung Kaiserau aufmachen und dort vom 26. bis 29. Oktober an der Kadermaßnahme teilnehmen.


+++ Werders Talent Nina Lührßen könnte Anfang November zu ihrem ersten Einsatz im DFB-Dress kommen. Die 14-Jährige wurde vom Deutschen Fußball-Bund für den Kaderlehrgang der U 16-Nationalmannschaft vom 8. bis 11. November 2014 nominiert. Im Rahmen des Lehrgangs bestreitet die DFB-Auswahl am Montag, 10.11.2014, um 16 Uhr ein Testspiel gegen England.


+++ Vielleicht schafft es ja noch eine weitere Bremerin in den Kader der deutschen U 16. Jedenfalls ist mit Selina Peters eine weitere Hanseatin für den Sichtungslehrgang der DFB-Auswahl nominiert, der vom 3. bis 5. November 2014 in Duisburg stattfinden wird. Auch ihr wünscht Werder Bremen viel Glück!

Norman Ibenthal

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