Obwohl Jessica Golebiewski gebürtige Bremerhavenerin ist, zog es die 20-Jährige bislang noch nicht in die Eisarena. „Ich weiß auch nicht, warum ich es noch nie hierher geschafft habe. Aber es hat richtig Spaß gemacht. Das können wir gerne wiederholen." So geht es auch Jennifer Martens: „Ich habe Eishockey noch nie live im Stadion gesehen. Es ist schon interessant, mal eine andere Sportart so hautnah zu erleben", so Werders Torhüterin, die den Job zwischen den Pfosten mit einem Eishockey-Torwart nicht tauschen möchte: „Ich glaube nicht, dass das etwas für mich wäre. Der Puck ist so schnell, den sehe ich kaum."
Egal ob „Alter Hase" oder „Neueinsteiger" beim Eishockey, Werders Fußballerinnen waren sich einig, dass der Besuch in der Eisarena genau das Richtige vor dem Start in die zweite Saisonhälfte war. „Ich hoffe, die Mädels haben sich ein wenig abgeschaut, wie man in die Zweikämpfe geht", schmunzelt Dirk Hofmann, der sich aber wünscht, keinen „Bodycheck" am Sonntag in Meppen zu sehen. Ganz so hart sollte es dann doch lieber nicht zugehen. „Die Partie war unheimlich schnell und aggressiv. Diesen Eindruck können wir auch mit in das Spiel nach Meppen nehmen. Dort müssen wir beweisen, was man alles mit Einsatzfreude und Teamgeist erreichen kann", so das Fazit von Torhüterin Jennifer Martens.
Norman Ibenthal