Zur Einstimmung auf Meppen bei den Pinguins

Jennifer Martens und Kea Eckermann erlebten mit Werder einen spannenden Eishockey-Abend in der Eisarena Bremerhaven.
Frauen
Donnerstag, 01.01.1970 / 01:00 Uhr

Ein spannendes Spiel, tolle Atmosphäre aber auch eine unglückliche Niederlage - so lautete das Fazit nach der letzten Auswärtsfahrt von Werders Fußballerinnen. Doch dieses Mal waren es nicht die Grün-Weißen, die sich geschlagen geben mussten. Das Team von Trainer Dirk Hofmann machte sich am Freitagabend nach Bremerhaven auf und unterstützte von der Tribüne aus die Fischtown Pinguins in der 2. Eishockey-Bundesliga im Duell gegen die Ravensburg Towerstars.

Bis Mitte des letzten Drittels sah es für die Hausherren bei einer 5:3-Führung ganz gut aus, doch am Ende musste man sich mit 5:6 geschlagen geben. „Eigentlich hatte sich die ganze Halle schon auf eine Verlängerung eingestellt, doch dann fiel das entscheidende Gegentor 25 Sekunden vor Schluss. Das war natürlich bitter", so Werder-Coach Dirk Hofmann, der mit seiner Mannschaft dennoch einen tollen Eishockey-Abend erlebte: „Wir wollten endlich mal wieder etwas gemeinsam unternehmen. Der Besuch war genau die richtige Abwechslung. Wir haben ein wirklich spannendes Spiel gesehen. Ein großer Dank an die Fischtown Pinguins, die das ermöglicht haben"

Für den Bremer Coach war es nicht der erste Besuch eines Eishockey-Spiels: „In meiner Zeit bei Unterhaching waren wir mit der Mannschaft öfter mal bei Hedos München. Die wurden damals sogar mal Deutscher Meister" erinnert sich Hofmann. Auch Abwehrspielerin Kea Eckermann betrat kein Neuland in der Eishalle: „Wilhelmshaven hat früher auch mal in der 2. Liga gespielt. Da war ich schon einmal bei einem Spiel. Das ist aber schon lange her. Ich bleibe aber lieber beim Fußball. Ich habe die ganzen Regeln im Eishockey noch nicht so ganz verstanden."

Obwohl Jessica Golebiewski gebürtige Bremerhavenerin ist, zog es die 20-Jährige bislang noch nicht in die Eisarena. „Ich weiß auch nicht, warum ich es noch nie hierher geschafft habe. Aber es hat richtig Spaß gemacht. Das können wir gerne wiederholen." So geht es auch Jennifer Martens: „Ich habe Eishockey noch nie live im Stadion gesehen. Es ist schon interessant, mal eine andere Sportart so hautnah zu erleben", so Werders Torhüterin, die den Job zwischen den Pfosten mit einem Eishockey-Torwart nicht tauschen möchte: „Ich glaube nicht, dass das etwas für mich wäre. Der Puck ist so schnell, den sehe ich kaum."

Egal ob „Alter Hase" oder „Neueinsteiger" beim Eishockey, Werders Fußballerinnen waren sich einig, dass der Besuch in der Eisarena genau das Richtige vor dem Start in die zweite Saisonhälfte war. „Ich hoffe, die Mädels haben sich ein wenig abgeschaut, wie man in die Zweikämpfe geht", schmunzelt Dirk Hofmann, der sich aber wünscht, keinen „Bodycheck" am Sonntag in Meppen zu sehen. Ganz so hart sollte es dann doch lieber nicht zugehen. „Die Partie war unheimlich schnell und aggressiv. Diesen Eindruck können wir auch mit in das Spiel nach Meppen nehmen. Dort müssen wir beweisen, was man alles mit Einsatzfreude und Teamgeist erreichen kann", so das Fazit von Torhüterin Jennifer Martens.

Norman Ibenthal

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