1097 Mal getauscht und 700 Kilometer weit getragen - Halbzeit bei "Werder-Trikot on Tour"

Dirk Sander ist extra aus Stuttgart angereist, um das Trikot nach Radolfzell zu bringen.
Fankurve
Montag, 18.07.2011 / 19:19 Uhr

Halbzeit bei der Aktion "Werder-Trikot on Tour". Seit nunmehr 20 Tagen ist das neue Werder-Trikot unterwegs, wurde getauscht, bestaunt, bewertet und angezogen. 20 Tage ...

Halbzeit bei der Aktion "Werder-Trikot on Tour". Seit nunmehr 20 Tagen ist das neue Werder-Trikot unterwegs, wurde getauscht, bestaunt, bewertet und angezogen. 20 Tage Sonne, Regen, Gewitter. Mal Asphalt, mal Feldweg, mal Bootssteg. Mal Einkaufsmeile, mal Düne, mal Großstadt, mal Dorfteich, mal Stadion. Immer neue Gesichter! Viele Höhepunkte, zahlreiche Erlebnisse, Norderney, Erfurt, Donaueschingen! Rheinfall bei Schaffenhausen, Völkerschlachtsdenkmal in Leipzig. Duelle mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Von Schonung keine Spur.

„Die Vorbereitung der Spieler hat es schon in sich, aber diese Zeit war für das Trikot fast noch anspruchsvoller. Ein echter Härtetest", scherzte Bano Diop von der Agentur Drewes & Keretic, der die Trikottour mit dem "Werder-Trikot on Tour"-Volkswagen begleitet und auf bislang 20 interessante, lustige und lehrreiche Tage zurückblicken kann. „Insgesamt wurde das Shirt mittlerweile 1097 Mal getauscht und etwa 700 Kilometer weit getragen. Die Aktion kommt überall super an und wir werden sehr herzlich empfangen - fast so, als würden wir uns schon ewig kennen", freut sich der 25-Jährige.

Gut angekommen ist sie auch bei Werder-Präsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, der kurz vor dem Testspiel gegen den FC Midtjylland bei einem Treffen des Werder Fanclubs, den "OSSIS" an der Aktion teilnahm. „Das war eine tolle Sache. Da wurden wir von dem Fanclub spontan eingeladen. Ohnehin passieren häufig unvorhergesehene Sachen, die Fans nehmen spontan teil und zuletzt haben sich bei einer kurzfristigen Aktion sogar Fans kennengelernt, die in der gleichen Stadt wohnen, aber bis dato nichts voneinander wussten."

Parallel zu der Mannschaft verbrachte auch das Trikot die letzte Woche auch in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. „Wir waren unter anderem in Erfurt, Dresden, Leipzig und Chemnitz, allesamt schöne Städte. Besonders lustig war es aber in den kleineren Ortschaften. Da haben sich die Leute wahnsinnig gefreut, dass ihr Verein wirklich zu ihnen kommt und sie haben das Trikot mit Stolz durch ihr Dorf getragen", erinnert sich Diop. Die Tour durch den Osten der Republik hat die neue Spielkleidung der Grün-Weißen derweil hinter sich. Am Montagabend war das Werder-Trikot bereits am Bodensee.

Auf dem Weg gen Süden machte das Trikot allerdings nicht nur mit Werder-Fans Bekanntschaft. „Auf der Autobahn wurden wir von Bayern-Fans rausgewunken, und in Radolfzell kamen Anhänger von Borussia Dortmund auf uns zu", berichtet Bano Diop von den ersten „Duellen" der neuen Saison.

Auf der Strecke von Singen nach Radolfzell war an „Angriffe" anderer Vereine allerdings nicht zu denken. Zu gut wurde das Shirt auf diesem Abschnitt von Dirk Sander bewacht. „Er ist extra aus Stuttgart angereist um seine Familie bei Donaueschingen zu besuchen und im Anschluss die Strecke abzulaufen." Die eine Strecke hinter sich gebracht, steht für das Trikot morgen die nächste Herausforderung an. „Da laufen wir von Bernau im Schwarzwald nach Freiburg zum badenova-Stadion zum Spiel unserer Mannschaft. Das wird auch wieder ein schönes Event."

Eine schöne, aber gewiss nicht die letzte Veranstaltung, denn die Tour ist noch nicht beendet. Auch in der zweiten Hälfte wird das Trikot wieder getauscht, bestaunt, bewertet und angezogen. Wer jetzt noch Teil der Tour werden möchte, der kann sich auf Facebook für eine der nächsten Strecken bewerben und seine eigene Werder-Trikot-Geschichte schreiben.

von Dominik Kupilas

 

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