Alle Vereine sind sich ihrer Verantwortung bewusst und handeln entsprechend. Die Clubs tauschen sich regelmäßig aus, um aus den Erfahrungen aller zu lernen und die Sicherheitsmaßnahmen weiter zu verbessern. Auf unserer Tagung haben wir best practice-Konzepte präsentiert. In Arbeitsgruppen wurde über die Zukunft der Fanarbeit ebenso diskutiert wie über die Geldstrafen der Verbände und einen möglichen Fankodex.
Wir sprechen uns klar gegen populistische Droh- und Verbotsszenarien in der politischen Diskussion aus. Diese dienen in erster Linie der Effekthascherei und tragen zur Verunsicherung in der Fanszene bei. Der wichtige sachliche Dialog mit Fans, Vereinen, Politik, Polizei und Öffentlichkeit wird durch diese Form des Populismus sabotiert.
Wir sind an einer faktenbezogenen Diskussion interessiert und halten den Dialog mit den Verbänden offen. Fan- und Sicherheitsgipfel müssen auch weiterhin mit allen Experten auf Augenhöhe stattfinden.
Seitens der Fanbeauftragten gibt es ein ganz klares Bekenntnis zu Stehplätzen. Wir fordern die Verbände und die Politik auf, sich klarer als bisher zur Stehplatzkultur in Deutschland zu bekennen. Die Stehplätze gehören zur Fankultur, in vielen europäischen Ländern werden wir um diese Stehplätze beneidet!"