"Auf geht`s Werder schieß ein Tor, schieß ein Tor, schieß ein Tooor" – lautstark unterstützten Werders Fans fast pausenlos die U 23 und warteten sehnsüchtig auf den Torerfolg gegen Hertha BSC Berlin. Der blieb jedoch aus...
"Auf geht`s Werder schieß ein Tor, schieß ein Tor, schieß ein Tooor" – lautstark unterstützten Werders Fans fast pausenlos die U 23 und warteten sehnsüchtig auf den Torerfolg gegen Hertha BSC Berlin. Der blieb jedoch aus...
"Auf geht`s Werder schieß ein Tor, schieß ein Tor, schieß ein Tooor" – lautstark unterstützten Werders Fans fast pausenlos die U 23 und warteten sehnsüchtig auf den Torerfolg gegen Hertha BSC Berlin. Der blieb jedoch aus. Bremen war zwar über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft und hatte die größere Anzahl an guten Möglichkeiten, doch ein Tor wollte den Grün-Weißen einfach nicht gelingen. Mannschaftskapitän Sandro Stallbaum erklärte nach dem Schlusspfiff, was sich Werder gegen die Berliner vorgenommen hatte und woran sie letztendlich scheiterten: "Wir wussten, dass Hertha eine spielerisch sehr starke Mannschaft ist und wollten sie nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns auch gut gelungen. Sie haben im ganzen Spiel nur zweimal auf das Tor geschossen. Wir haben uns dagegen einige gute Chancen heraus gespielt, waren im Abschluss aber nicht konsequent genug. Letztendlich waren es drei verschenkte Punkte. Hertha hat sich heute nicht so stark präsentiert, dass sie gewinnen müssten." Am nötigen Engagement hat es keineswegs gelegen, wie Trainer Thomas Wolter verdeutlichte: "Man hat gespürt, dass die Mannschaft wollte und gefightet hat. Aber wir waren im Abschluss nicht konsequent genug und haben uns somit selbst nicht belohnt."
Dabei zappelte der Ball sogar zweimal im Berliner Tor. Aber die beiden Treffer von Sandro Stallbaum wurden aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung bzw. einem vorangegangenen Foul von Dominic Peitz von Schiedsrichter Torsten Bauer nicht anerkannt. Der eigentliche Torschütze war mit den Entscheidungen nicht so ganz einverstanden: "Meiner Meinung nach war der erste Treffer kein Abseits. Und aufgrund der Reaktionen nach dem zweiten nicht gegebenen Tor denke ich, dass auch das ein regulärer Treffer war."
Ein reguläres Tor fiel aber auch. Jedoch leider für die Berliner, die durch den Erfolg nun seit drei Spielen ungeschlagen sind. Hertha-Coach Karsten Heine musste auf der Pressekonferenz aber eingestehen: "Unser Sieg war mehr als glücklich. Werder war das bessere Team und hatte die besseren Chancen. Wir können uns heute bei unserem Torwart bedanken und hatten eine optimale Chancenauswertung."
Somit verabschiedet sich Werders U 23 vor heimischer Kulisse mit einer Niederlage aus dem Jahr 2006. Zum Bedauern von Trainer Thomas Wollter: "Schade, dass wir die ansonsten erfolgreiche Heimbilanz im Jahr 2006 mit zuletzt vier nicht gewonnen Spielen abschließen." Aus 17 Heimspielen seit Jahresbeginn holte Werder neun Siege, fünf Unentschieden und musste sich nur dreimal geschlagen geben.
Zwei Spiele stehen für die Grün-Weißen bis zum Jahreswechsel nun noch an. Am kommenden Freitagabend tritt die U 23 bei Union Berlin an und eine Woche später geht es zum Start in die Rückrunde zum SV Wilhelmshaven. Zwei schwere Spiele, bei denen Werder den Abstand zu der unteren Tabellenregion so groß wie möglich halten möchte.
von Norman Ibenthal
