Nach dem Auswärtssieg in Dresden und dem anschließenden Jubeln mit den Dynamo-Fans, hatte Werder-Coach Thomas Wolter, wie er selbst sagte, schon leichte Magenschmerzen bekommen.
Nach dem Auswärtssieg in Dresden und dem anschließenden Jubeln mit den Dynamo-Fans, hatte Werder-Coach Thomas Wolter, wie er selbst sagte, schon leichte Magenschmerzen bekommen.
Nach dem Auswärtssieg in Dresden und dem anschließenden Jubeln mit den Dynamo-Fans hatte Werder-Coach Thomas Wolter, wie er selbst sagte, schon leichte Magenschmerzen bekommen. "So etwas gleicht sich normalerweise wieder aus", hatte er damals seiner Mannschaft noch in der Kabine gesagt. Und er sollte Recht behalten. Nach der zweiten Niederlage in Folge hat sich die Ernüchterung bei den Bremern breit gemacht. "So etwas nennt man wohl 'auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt'. Wir haben in Wuppertal und heute zwei schlechte Spiele abgeliefert, in denen wir in insgesamt 180 Minuten zu keiner echten Torchance gekommen sind", so Werders Trainer nach dem 0:1 gegen Dortmund.
Dabei verlief die Saison für sein Team bislang sehr gut. 22 Punkte hatten die Grün-Weißen vor den beiden letzten Niederlagen aus 13 Spielen geholt und sich in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. "Dafür mussten wir aber auch viel Arbeit leisten. Einige haben sich nach dem Erfolg selbst überschätzt", kritisierte Wolter, der hofft, dass "nun auch der letzte aufgewacht ist."
Vier Spiele bestreiten die Bremer nun noch bis zur Winterpause. Davon drei Auswärtspartien. "Bis zum Winter müssen wir uns noch ganz schön strecken, um im neuen Jahr ruhig in die Rückrunde starten zu können. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch unten in die Tabelle reinrutschen", erklärte Wolter, dessen Team nach fast einem Jahr wieder einmal zwei Niederlagen in Folge hinnehmen musste. Ende 2005 folgte einer 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln ein 2:4 beim FC St. Pauli.
Bereits in drei Tagen haben die Bremer nun die Möglichkeit, wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Am Samstag, 11.11.2006, tritt Werder beim VfB Lübeck an. Mannschaftskapitän Sandro Stallbaum wird dann jedoch nicht im Stadion an der Lohmühle auflaufen. Der 25-Jährige sah gegen den BVB die fünfte Gelbe Karte und muss somit ein Spiel aussetzen.
von Norman Ibenthal
