Wenig zu lachen hatte Thomas Wolter dagegen auch bei den beiden weiteren Spielen im Stadion am Zoo, das derzeit umgebaut wird. "Beim 0:1 im darauf folgenden Jahr haben wir die schlechteste Leistung abgeliefert, die ich als Regionalliga-Trainer erlebt habe", so Wolter. Auch in der letzten Saison wurde es nichts mit dem ersten Punkt beim WSV. Zwar hatte Jérôme Polenz in der 89. Minute noch den Ausgleich für Werder erzielt, doch Sekunden später brachte Dirk Heinzmann die Hausherren wieder auf die Siegerstraße.
Wuppertaler SV zu Hause noch ungeschlagen
Auf der wollen die Grün-Weißen nach dem ersten Auswärtssieg bei Dynamo Dresden am Samstag, 04.11.2006, (14 Uhr) auch in Wuppertal bleiben. "Wir haben jetzt dreimal dort gespielt und dreimal verloren. Jetzt sind wir einfach mal dran, etwas zu reißen", so Wolter. Ganz lieb wäre es Werders Coach jedoch gewesen, wenn Wuppertal mit einem Auftritt, wie beim 0:5 in Lübeck, noch eine Woche gewartet hätte. "Das war ein Tag für Wuppertal, an dem man, wie man so schön sagt 'lieber im Bett geblieben wäre'. Da kam alles zusammen. Allein drei Tore wurden unglücklich abgefälscht", erklärt Wolter, der das Spiel an der Lohmühle verfolgt hat. Nach dieser Niederlage erwartet der 43-Jährige die Hausherren daher am kommenden Wochenende umso engagierter. Den Stärken des Gegners ist sich Wolter bestens bewusst: "Sie sind eine sehr erfahrene Mannschaft, die eingespielt ist."