Werder Bremen U 23 will Heimbilanz gegen Rot-Weiß Erfurt verteidigen
Am Samstag stehen sechs Begegnungen ab 14 Uhr auf dem Programm. Dabei hat die zweite Mannschaft von Werder Bremen, die zu Hause in dieser Saison in fünf Spielen noch verlustpunktfrei ist, Rot- Weiß Erfurt zu Gast. Nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus sechs Spielen hat sich Erfurt mittlerweile gefangen, musste in den letzten drei Partien keine Niederlage mehr hinnehmen.
In den letzten drei Spielen keinen einzigen Punkt holte dagegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund, die den 1. FC Magdeburg zum Aufsteiger-Duell empfängt. Zu Hause musste Magdeburg noch keine Niederlage hinnehmen und blieb gänzlich ohne Gegentor. Doch auswärts läuft es alles andere als rund bei der Mannschaft von Trainer Dirk Heyne. Noch kein Punkt landete im Reisegepäck der Kicker aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.
Holstein Kiel nach dem Neubarth-Rücktritt in Emden zu Gast
Im Nord-Derby bekommt es Kickers Emden mit Holstein Kiel zu tun, das sein erstes Spiel nach den Rücktritten von Trainer Frank Neubarth und des Sportlichen Leiters Daniel Jurgeleit bestreitet. Als Trainer hat vorübergehend Torwarttrainer Klaus Thomforde bei den "Störchen", die nach dem 1:0 in Wilhelmshaven den zweiten Auswärtssieg in Folge anstreben, das Sagen. Während bei Kickers Emden Mittelfeldspieler Grover Gibson wegen der fünften Gelben Karte pausieren muss, steht auf Kieler Seite Defensivspieler Heiko Petersen aus dem gleichen Grund nicht zur Verfügung.
Nach zwei Siegen in Serie hat Bayer 04 Leverkusen II Neuling und Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II zu Gast. "Wie eigentlich alle Reserve-Mannschaften ist auch Bayer enorm spielstark. Ich habe mir von der Elf beim 0:0 gegen Tabellenführer 1. FC Union Berlin selbst einen Eindruck verschafft. Unglaublich, dass diese Partie torlos endete. Leverkusen hätte mindestens 3:0 gewinnen müssen. Das sagt schon einiges aus", reist "Fohlen"-Trainer Horst Wohlers mit Respekt zum Duell der Reserve-Teams. Leverkusens Abwehrspieler Thomas Hübener ist wegen der fünften Gelben Karte in diesem Duell gesperrt.
Der SV Wilhelmshaven, der sich am spielfreien Wochenende durch das Erreichen des niedersächsischen Verbandspokal-Finales erstmals nach 26 Jahren wieder für die DFB- Pokal-Hauptrunde im nächsten Jahr qualifiziert hat, bekommt es mit dem Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Ahlen zu tun.
Aufsteiger 1. FC Union Berlin, der am letzten Spieltag als erste Mannschaft in dieser Saison seine Tabellenführung verteidigen konnte und mit nur zwei Gegentoren in neun Spielen die beste Abwehr der Liga aufweist, empfängt den VfL Osnabrück, der mit drei Auswärtsniederlagen in Folge nach Berlin reist.
Hamburger Stadt-Derby am Sonntag
Am Sonntag wird der elfte Spieltag mit zwei Begegnungen abgerundet. Dabei steigt am Millerntor ab 14 Uhr das Hamburger Stadt-Derby zwischen dem FC St. Pauli und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV. St. Pauli ist nicht nur in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen, auch in drei direkten Heim-Duellen gegen den HSV II gingen die Braun-Weißen noch nicht als Verlierer vom Platz.
Zeitgleich bekommt es die zweite Mannschaft von Hertha BSC Berlin mit Fortuna Düsseldorf zu tun. Fortuna-Trainer Uwe Weidemann, der 1997 unter Trainer Jürgen Röber selbst die Fußballschuhe für Hertha schnürte und dabei die Rückkehr in die Bundesliga schaffte, muss auf Angreifer und Kapitän Marcus Feinbier verzichten. Feinbier, der ebenfalls schon für die Hertha aktiv war, muss wegen einer Außenbandzerrung im rechten Knie pausieren. "Wir selbst haben nicht vom Aufstieg gesprochen, sondern wurden nach unserer starken Rückserie von anderen zum Favoritenkreis gezählt. Ich bleibe dabei, dass wir stark genug sind, um den fünften Platz aus der letzten Saison zu bestätigen. Um den Aufstieg spielen diesmal aber sechs bis acht Vereine mit. Ich setze mir deshalb lieber kleine Ziele. Als nächstes wollen wir in Berlin ein gutes und möglichst erfolgreiches Spiel abliefern", gibt sich Weidemann vor dem Gastspiel in der Hauptstadt bescheiden.
Quelle: DFB