Daniel Brückner: "Werders Heimstärke brechen"

Daniel Brückner absolvierte 45 Spiele in der Regionalliga Nord für Werders U 23.
U23
Mittwoch, 11.10.2006 / 16:23 Uhr

In der Sommerpause wechselte Daniel Brückner von Werders U 23 zum Ligakonkurrenten Rot-Weiß Erfurt. Am kommenden Samstag, 14.10.2006, kehrt der 25-Jährige mit seinem neuen Klub an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. WERDER.de sprach im Vorfeld mit "Bohne" über das Aufeinandertreffen:

 

WERDER.de: Hallo, Daniel! Freust du dich schon auf das Spiel?

DANIEL BRÜCKNER: Ja natürlich! Ich freue mich riesig nach Bremen zurückzukehren und die alten Freunde wieder zu treffen. Ich bin schon richtig heiß auf die Partie!

 

Was erwartest du für eine Begegnung?

Ich hoffe, dass wir den Zuschauern ein spannendes und fußballerisch attraktives Spiel liefern. Wir wollen gewinnen und die Heimstärke von Werder endlich brechen. Auch wenn das nicht einfach werden wird, Bremen steht schließlich nicht zu Unrecht auf dem vierten Rang in der Tabelle.

 

Hättest du gedacht, dass deine ehemaligen Teamkollegen nach zwei Jahren Abstiegskampf nun oben mitspielen?

Für mich ist das keine Überraschung. Bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison hat das Team kaum Punkte abgegeben. Diese Entwicklung setzt sich nun fort. Ein Großteil des Kaders ist zusammengeblieben und in der Startformation ist nur Frank Löning dazugekommen.

 

Wo liegen die Stärken von Rot-Weiß Erfurt?

Der Zusammenhalt ist sehr groß. In den letzten Wochen sind wir immer mehr zusammengewachsen und können auch spielerisch überzeugen. In der Offensive haben wir mit Albert Bunjaku und Dominick Kumbela zwei Angreifer, die viel bewegen können. Aber auch hinten stehen wir in den letzten Wochen sehr gut. Seit drei Spielen mussten wir kein Gegentor mehr hinnehmen.

 

Dennoch ist Erfurt nicht so gestartet, wie man sich das erhofft hat. Wie in der vergangenen Saison befindet ihr euch wieder in der unteren Region der Tabelle.

Stimmt, ich hätte selbst nicht gedacht, dass wir da unten stehen würden, da die Mannschaft ein großes Potenzial hat. In den meisten Spielen sind wir aber hauptsächlich an uns selbst gescheitert, es war ja nicht so, dass uns der Gegner an die Wand gespielt hätte. Oft hatten wir Pech und waren in einigen Situationen nicht clever genug. Lediglich in Magdeburg haben wir wirklich schlecht gespielt. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir noch vor der Winterpause da unten rauskommen werden. Die Liga ist eng beieinander. Es gibt kein Team, dass durchmarschiert. Mit zwei Siegen in Folge steht man schon ganz anders in der Tabelle da. Ich denke, dass wir am Ende der Saison sicherlich unter die ersten zehn kommen werden.

 

Worin liegen die größten Unterschiede zu Erfurt und Bremen?

Erfurt ist natürlich viel kleiner als Bremen. Ansonsten sind die Unterschiede gar nicht so groß. Wie Bremen hat Erfurt zum Beispiel einen sehr schönen historischen Stadtkern. Deutliche Unterschiede gibt es dagegen bei den Vereinen. Durch die Bundesliga ist das Umfeld in Bremen professioneller. Dafür hat Erfurt das größere Fanpotenzial als Werders U 23. Die Bevölkerung identifiziert sich sehr stark mit ihrem Verein. Das merkt man ganz deutlich, wenn der Name "FC Carl-Zeiss Jena" fällt. Die Rivalität ist hier genauso groß wie die zwischen Werder und dem HSV.

 

Interview: Norman Ibenthal

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