Werder lehnt auch Kompromissvorschlag zur 3. Liga ab

U23
Donnerstag, 17.08.2006 / 17:02 Uhr

Bei der Tagung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) konnten sich die 36 Vertreter der Bundesligavereine auf kein gemeinsames Modell für die geplante eingleisige 3. Liga einigen, die ab der Saison 2008/2009 eingeführt werden soll. Nachdem der Ligaverband aufgrund immer stärker aufkeimender Kritik sein ursprüngliches Modell zur 3. Liga, in dem die zweiten Mannschaften der Bundesligisten nicht teilnehmen durften, verworfen hatte, sollen nun zumindest zwei zweite Teams in der Premieren-Saison mitspielen dürfen. Zudem soll ab der darauf folgenden Spielzeit ein unbeschränktes Aufstiegsrecht für die U 23-Mannschaften der Profiteams bestehen.

 

Werder Bremen und weitere Bundesligisten lehnen aber auch diesen Vorschlag ab. Die Bremer sprachen sich bei der Vollversammlung in Gelsenkirchen für ein uneingeschränktes Aufstiegsrecht in die 3. Profiliga ab der ersten Spielzeit 2008/2009 aus. "Wir haben ein erstes Ziel erreicht, in dem wir die Vereine dafür sensibilisiert haben, eine dritte Liga ohne die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten abzulehnen. Nun hoffen wir, dass die DFL und der DFB eine gemeinsame Lösung finden, so dass sich die U 23-Teams bereits ab der ersten Saison für die 3. Liga uneingeschränkt qualifizieren können. Eine eingeschränkte Qualifikation spricht gegen jede sportliche Vernunft", so Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.

 

"Wolfgang Holzhäuser und ich werden mit dem Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Theo Zwanziger noch einmal das Gespräch suchen und schauen, ob es über den Vorschlag hinaus noch Bewegungsmöglichkeiten gibt, um weiteren Mannschaften der Profiklubs die Teilnahme an der 3. Liga zu ermöglichen. Danach werden wir bis zum 4. September erneut mit dem Vorstand sprechen, um am 8. September auf dem DFB-Bundestag einen gemeinsamen Vorschlag zu präsentieren", erklärte der Präsident des Ligaverbandes, Werner Hackmann.

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