Der Berliner stand bei Werder schon seit längerem unter Beobachtung. "Dominik war über Ostern als Gastspieler mit der U 19 beim Turniersieg in Düsseldorf dabei. Dort haben ihn Mirko Votava und Wolf Werner beobachtet. Wenig später war er mit uns beim Testspiel in Heidkrug. Bei allen hat er einen super Eindruck hinterlassen. Er hat sich perfekt in die Mannschaft integriert und uns mit seiner Leistung überzeugt. Ich bin mir sicher, dass er uns weiterhelfen wird", erklärt Nachwuchs-Cheftrainer Thomas Wolter.
Auch Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer ist über den Ausgang der Vertragsgespräche zufrieden. "Ich freue mich, dass wir unseren konsequenten Weg, junge Talente in der Regionalliga aufzubauen, weiter fortführen können. Dass sich Dominik für uns entschieden hat, zeigt, dass Werder einen sehr guten Ruf in der Nachwuchsförderung genießt."
Dominik Schmidt begann beim 1. FC Lübars das Fußballspielen und wechselte im Jahr 2000 zu den Reinickendorfer Füchsen. Drei Jahre später führte der Weg des 1,87 m großen Defensivspielers zum Nordberliner SC, ehe er in der vergangenen Saison für Tasmania Berlin in der Junioren-Bundesliga auflief. Beim Heimspiel der Berliner gegen Werder bewies Schmidt auch Qualitäten in der Offensive und erzielte beim 7:3-Erfolg der Bremer einen Kopfballtreffer für Berlin.