Regionalliga-News: Der letzte Spieltag steht an

U23
Freitag, 26.05.2006 / 11:40 Uhr

Der 38. und letzte Spieltag in der Regionalliga Nord wird komplett am Samstag ab 14 Uhr ausgetragen. Nachdem am 37. Spieltag die Entscheidungen über den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu Gunsten von Rot-Weiss Essen und des FC Carl Zeiss Jena gefallen sind, werden beim Saisonfinale noch der vierte und fünfte Absteiger gesucht. Mit dem Chemnitzer FC, dem 1. FC Köln II und Rot-Weiß Oberhausen stehen drei der fünf Manschaften, die in der nächsten Saison in der Oberliga spielen werden, bereits fest. Sowohl die SG Wattenscheid 09, die bei Kickers Emden antritt, als auch Preußen Münster (spielt bei Bayer 04 Leverkusen II) benötigen am letzten Spieltag bei drei Punkten und sieben Toren Rückstand schon kleine "Fußball-Wunder", um den Abstieg noch zu verhindern.

 

St. Pauli und Hamburger SV II im Stadt-Derby

 

Im Hamburger Derby hat der FC St. Pauli nach dem Heimrecht-Tausch in der Hinrunde den Hamburger SV II zu Gast. Bei den Gästen, die den Klassenverbleib so gut wie sicher haben, fehlt Abwehrspieler Karim Guédé, der sich mit der Nationalmannschaft von Togo auf die WM vorbereitet. St. Paulis Trainer Andreas Bergmann muss Defensivspieler Florian Lechner ersetzen, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist.

 

Der SV Werder Bremen II, der ebenfalls nur noch rechnerisch absteigen kann, erwartet den 1. FC Köln II. Werder-Trainer Thomas Wolter kann wieder mit Francis Banecki planen, der seine dritte Gelbsperre in dieser Saison abgesessen hat. Die Partie wird ausnahmsweise auf "Platz 12" des Weserstadions ausgetragen, weil "Platz 11" für die WM-Vorbereitung der schwedischen Nationalmannschaft geschont wird.

 

Rot-Weiß Erfurt erwartet Aufsteiger und Namensvetter aus Essen

 

Rot-Weiß Erfurt muss vor dem letzten Saisonspiel noch ein wenig um den Klassenverbleib bangen. Sollten die Erfurter gegen Aufsteiger Rot-Weiss Essen hoch verlieren und Wattenscheid oder Münster in ihren Spielen deutlich gewinnen, könnte es für die Thüringer noch einmal eng werden. "Wir haben es verdient, in der Liga zu bleiben", sagte Erfurts Trainer Pavel Dotchev. Ein Unentschieden würde für dieses Ziel reichen. Sein Essener Kollege Uwe Neuhaus versprach: "Wir werden trotz des bereits feststehenden Aufstiegs noch einmal alles geben, um Meister zu werden." Kickers Emden hat die SG Wattenscheid 09 zu Gast. Wattenscheids Trainer Georg Kreß will sich mit dem bevorstehenden direkten Wiederabstieg nicht beschäftigen. "Im Fußball ist alles möglich. Wir haben uns noch nicht aufgegeben", sagte Kreß.

 

VfB Lübeck ohne Trainer Stefan Böger gegen den VfL Osnabrück

 

Der VfB Lübeck, der in dieser Woche seinen Trainer Stefan Böger beurlaubt hat, geht unter der Regie von Co-Trainer Marco Grote und Team-Manager Klaus Borchert in die Partie gegen den VfL Osnabrück. Die Niedersachsen basteln schon eifrig am Kader für die kommende Saison und haben vor dem letzten Saisonspiel mit Bilal Aziz (Schalke 04 II), Marko Tredup (LR Ahlen) und Mathias Surmann (SpVgg Greuther Fürth) schon drei Neuzugänge unter Dach und Fach gebracht. Holstein Kiel will mit einem Sieg bei Fortuna Düsseldrof seinen dritten Tabellenplatz verteidigen. "Wir haben insgesamt eine gute Saison gespielt, auch wenn es mit dem Aufstieg nicht geklappt hat. Jetzt wollen wir uns mit einer engagierten Leistung in die Sommerpause verabschieden und in der nächsten Saison wieder oben mitspielen", kündigte Kiels Trainer Frank Neubarth an.

 

Absteiger Rot-Weiß Oberhausen trifft auf Aufsteiger Jena

 

In einer sportlich bedeutungslosen Partie stehen sich Absteiger Rot-Weiß Oberhausen und Aufsteiger Carl Zeiss Jena gegenüber. Die Gastgeber erhielten in dieser Woche die Lizenz für die Oberliga. Bei den Thüringern verlängerte Trainer Heiko Weber unmittelbar nach dem Aufstieg seinen Vertrag und wird die Mannschaft auch in der kommenden Zweitliga-Spielzeit betreuen. Der Wuppertaler SV Borussia hat zum letzten Spiel im Stadion am Zoo den schon abgestiegenen Chemnitzer FC zu Gast. Im Ulrich Haberland-Stadion empfängt die zweite Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen den SC Preußen Münster, der trotz theoretischer Chancen schon für die Oberliga plant. "Wir benötigen schon ein mittleres Fußball-Wunder, um uns noch zu retten", gibt sich auch Trainer Hans-Werner Moors keinen Illusionen hin: "Wir werden aber alles geben, um mit einem Sieg zumindest noch auf Platz 15 zu klettern."

 

Quelle: DFB

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