U 23: Grenzenloser Jubel bei toller Atmosphäre

Geschafft: Trainergespann Thomas Wolter und Frank Bender freuen sich über den Klassenerhalt.
U23
Samstag, 20.05.2006 / 19:19 Uhr

Während die Essener zusammen mit ihren Fans auf dem Rasen des Georg-Melches-Stadion ausgiebig den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierten, wartete Werder in den Katakomben gespannt auf die Ergebnisse aus den restlichen Regionalliga-Stadien. Immer wieder rechneten Spieler und Verantwortliche die Tabelle hoch und runter. Und dann war es soweit: Preußen Münster hatte 1:2 gegen den Wuppertaler SV verloren und Wattenscheid unterlag Erfurt mit 1:5. Der Klassenerhalt war theoretisch perfekt. Die Freude bei Werder war grenzenlos. Jubelgesänge drangen aus der Bremer Kabine, Spieler, Trainer, Betreuer und Verantwortliche fielen sich in die Arme und Essener und Bremer beglückwünschten sich gegenseitig zu ihren Erfolgen. Mittendrin: Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, der mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden war. "Das Team ist heute und auch schon in den vergangenen Wochen unheimlich engagiert aufgetreten. Sie haben es sich verdient, in dieser Liga zu bleiben", so Fischer, der noch hinzufügte: "Das ist ein traumhaftes Ende für Werder. Letzte Woche der Sieg der Profis beim HSV und der Einzug in die Champions League und heute der Klassenerhalt der U 23."

 

Kaum hatte der Geschäftsführer die Werder-Kabine betreten, dröhnten ihm die ersten Aufforderungsgesänge entgegen: "Vize mach Mallorca klar!", stimmten die U 23-Junioren in Anspielung auf ihre Saison-Abschlussfahrt an. Klaus-Dieter Fischer ließ sich nicht lange bitten und gab für den Saisonausklang auf der spanischen Urlaubsinsel "Grünes Licht."

 

Drei Punkte haben die Grün-Weißen nun Vorsprung auf die Abstiegsränge und weisen ein um 13 Zähler besseres Torverhältnis als die Konkurrenten auf. Sehr unwahrscheinlich, dass Wattenscheid oder Münster diesen Rückstand am letzten Spieltag aufholen.

 

Für einen Bremer beinhaltete die Partie in Essen ein ganz besonderes Wiedersehen. Benjamin Venekamp kehrte an seine alte Arbeitsstätte zurück, wo er bereits 2004 mit Essen in die zweite Liga aufgestiegen ist. "Daran erinnert man sich in solchen Momenten natürlich zurück. Es war heute sehr schön hierher zurückzukommen. Durch die Fanfreundschaft der beiden Vereine wurde nicht nur die Heimmannschaft, sondern auch wir aufs Herzlichste empfangen. Das findet man sehr selten im Fußball", so Venekamp, der damit die tolle Stimmung ansprach. 20.177 Zuschauer, darunter rund 350 Bremer, verwandelten die Essener Arena in einen wahren Hexenkessel und feierten sich gegenseitig. So voll war das Georg-Melches-Stadion noch nie in der aktuellen Spielzeit. "Das war heute unglaublich. Ich freue mich, dass wir solche Spiele auch im nächsten Jahr wieder erleben dürfen", so Trainer Thomas Wolter. Auch Sebastian Schachten war von der Atmosphäre begeistert: "Das war geil, dafür spielen wir Fußball. Hut ab vor allem vor unseren Fans. Das war eine Riesenunterstützung. Ich hoffe, dass wir sie auch bei unserem Saisonausklang am kommenden Wochenende gegen Köln erleben dürfen."

 

Norman Ibenthal

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