Wahnsinn! Jensen hält vierten Elfmeter in Folge

Martin Harnik scheiterte in dieser Szene am Schlussmann der Gäste.
U23
Samstag, 13.05.2006 / 19:05 Uhr

"Der Grund, warum wir dieses Spiel nicht verloren haben, hat einen Namen. Der lautet Kasper Jensen". Trainer Thomas Wolter wusste, dass der gehaltene Elfmeter von seinem Schlussmann eine der Schlüsselszenen im Spiel gegen Wattenscheid war...

"Der Grund, warum wir dieses Spiel nicht verloren haben, hat einen Namen. Der lautet Kasper Jensen". Trainer Thomas Wolter wusste, dass der gehaltene Elfmeter von seinem Schlussmann eine der Schlüsselszenen im Spiel gegen Wattenscheid war. So sah es auch Mannschaftskapitän Björn Schierenbeck: "Wenn der Elfmeter reingeht steht es 0:2, dann sind wir mausetot. Das ist schon Wahnsinn, Kasper hat jetzt schon den vierten Elfmeter in Folge gehalten." Bereits beim Auswärtsspiel in Jena hatte der Däne zwei Strafstöße pariert und behielt auch in der vergangenen Woche beim 3:1-Erfolg in Osnabrück im 11-Meter-Duell die Oberhand.

 

Nicht weniger wichtig war jedoch auch der Strafstoß auf der Gegenseite, den Thiago Rockenbach da Silva zum Ausgleich nutzte: "Der Elfmeter hat uns aufgeweckt. Vorher haben wir die ersten vierzig Minuten total verpennt", resümierte Thomas Wolter nach der Partie. Björn Schierenbeck fügte hinzu: "Am Anfang hatten wir Probleme auf der rechten Seite aber später haben wir eine gute Mischung aus kontrollierter Defensive und Risiko im Angriff gefunden. Es lief eigentlich richtig gut für uns, nur eine der Tormöglichkeiten hätte sitzen müssen."

 

Eine große Gelegenheit zum Siegtreffer hatte Werders Mannschaftskapitän selbst, verfehlte das Tor jedoch knapp. "Da habe ich eine Sekunde zu lange überlegt, ob ich quer legen soll und habe den Ball dann nicht richtig getroffen", schilderte Schierenbeck die Situation in der 68. Spielminute. Aber auch seine Teamkollegen zeigten sich nicht treffsicherer und vergaben über ein halbes Duzend guter Chancen. "Wir hatten viele Aktionen, in denen der finale Pass gefehlt hat. Das 1:1 geht schon in Ordnung. Wie ich schon in den vergangenen Wochen gesagt habe, bleibt es bis zum Schluss spannend", erklärte Thomas Wolter.

 

Mit einem Sieg hätten sich die Bremer ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen können, durch das Unentschieden bleibt es jedoch bei einem Vorsprung von nur zwei Zählern auf die Abstiegsränge. "Das Unentschieden war wie schon gegen Chemnitz ganz bitter, wir hätten von da unten schon weg sein können", sagte Dominic Peitz ein wenig enttäuscht. Der 21-Jährige gab nach seinem Jochbeinbruch sein Comeback bei Werders U 23 und lief mit einer Schutzmaske auf. "Die hat mich in keiner Weise behindert. Ich hatte mich auch schon im Training gut gefühlt."

 

In der kommenden Woche steht nun das schwere Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen an, die mit einem Unentschieden bereits den Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen können. "Das wird ein Showdown vor vielleicht über 20.000 Zuschauern. Das wird interessant. Dann spielen wir gegen ein Team, das sich nicht hinten reinstellt, sondern mitspielt. Das kommt uns entgegen", freut sich Dominic Peitz bereits auf die Begegnung im Georg-Melches-Stadion. "Ich hoffe, dass wir da richtig Gas geben", so auch Thomas Wolter.

 

von Norman Ibenthal

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