Das zweite Freitag-Spiel findet im Düsseldorfer Paul Janes-Stadion zwischen der Fortuna und Hertha BSC Berlin II statt. "Für beide Mannschaften geht es eigentlich um gar nichts mehr. Da kann man nur hoffen, dass die taktischen Zwänge ein wenig gelockert werden und die Zuschauer ein attraktives Spiel zu sehen bekommen", erklärte Berlins Trainer Karsten Heine, der auf den gelbgesperrten Patrick Ebert verzichten muss.
Samstag: Tabellenführer Rot-Weiss Essen reist zum 1. FC Köln II
Am Samstag gehen ab 14 Uhr sechs Partien über die Bühne. Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Oberhausen, der durch einen 2:1- Erfolg am letzten Spieltag beim Wuppertaler SV Borussia neue Hoffnung im Rennen um den Klassenverbleib geschöpft hat, bekommt es mit dem direkten Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen II zu tun. Die Gäste-Elf von Trainer Ulf Kirsten verlor ihre letzten drei Spiele, liegt nur noch zwei Zähler vor einem Abstiegsplatz und hat auch schon eine Partie mehr ausgetragen als die Konkurrenten. Im turbulenten Hinspiel in Leverkusen siegte RWO 4:3. Die zweite Mannschaft des 1. FC Köln, die bei zehn Punkten Rückstand zu einem Nicht-Abstiegsplatz nur noch theoretische Chancen auf den Klassenverbleib besitzt, empfängt im Kölner Südstadion Tabellenführer Rot-Weiss Essen. "Ein Sieg ist für uns Pflicht, wenn wir die Spitzenposition verteidigen wollen", setzt RWE-Trainer Uwe Neuhaus seine Mannschaft unter Druck.
Auswärtsaufgaben für FC Carl Zeiss Jena und Holstein Kiel
Ebenfalls auswärts müssen Essens Verfolger FC Carl Zeiss Jena und Holstein Kiel an diesem Spieltag antreten. Jena gastiert ohne den letztmals rotgesperrten Abwehr-Chef Holger Hasse zum thüringischen Derby bei Rot-Weiß Erfurt an. Zu dieser Partie werden rund 16.000 Zuschauer im Steigerwaldstadion erwartet. Während der Tabellenzweite aus Jena in diesem Jahr noch ungeschlagen ist und 26 von 30 möglichen Punkten geholt hat, verschafften sich die Rot-Weißen zuletzt durch zwei Siege wertvolle Luft. "Wir wollen in Erfurt ein großes Spiel abliefern", kündigte Jenas Trainer Heiko Weber zuversichtlich an. Die Kieler "Störche" müssen derweil zum Nord-Derby bei der zweiten Mannschaft des SV Werder Bremen reisen, für den Kiels Trainer Frank Neubarth während seiner aktiven Laufbahn 317 Bundesliga-Spiele bestritten und 97 Tore erzielt hatte. Außerdem war Neubarth auch als Trainer der zweiten Mannschaft für den SV Werder tätig.
Seine Aufstiegs-Chance möchte auch der VfB Lübeck, der sechs Punkte Rückstand auf das Spitzen-Duo mit Essen und Jena aufweist, mit einem Heimsieg gegen den SC Preußen Münster wahren. Die Gäste, die auf einen Abstiegsplatz abgerutscht sind, wollen einen Tag vor ihrem 100-jährigen Vereinsjubiläum ihre starke Auswärtsserie von sechs Spielen ohne Niederlage fortsetzen. Das sechste Samstag-Spiel wird in Emden zwischen den heimischen Kickers und dem Chemnitzer FC ausgetragen, der als Tabellenletzter nur noch rechnerische Chancen auf den Klassenverbleib besitzt.
Sonntag: HSV-Reserve trifft auf den VfL Osnabrück
Der 34. Spieltag wird am Sonntag ab 14 Uhr mit der Begegnung zwischen der zweiten Mannschaft des Hamburger SV und dem VfL Osnabrück abgerundet. Die Gastgeber kassierten in den letzten drei Heimspielen zwei Niederlagen. Allerdings wartet der VfL auswärts bereits seit zwölf Partien auf einen dreifachen Punktgewinn.
Quelle: DFB