2:2 gegen Emden: Junges Werder-Team zeigte Moral

Dominic Peitz war gegen Emden einer der Aktivposten im Team.
U23
Samstag, 18.02.2006 / 17:55 Uhr

Ein jüngeres Team hatte Werders U 23 bislang wohl selten in der Regionalliga Nord aufgeboten. Der 18-köpfige Kader vom Trainergespann Thomas Wolter und Frank Bender wies einen Altersdurchschnitt von 20,4 Jahren auf. Über fünf Jahre Unterschied im Vergleich zu den Gästen aus Emden (25,6 Jahre). Mit Martin Harnik, Kenny Schmidt, Amaury Bischoff und Daniel Halke standen zwischenzeitlich gleich vier Bremer Akteure auf dem Platz, die noch für die U 19 auflaufen könnten. Und mit Christopher Möllering und Norman Theuerkauf saßen zwei weitere A-Jugendliche auf der Bank.

 

Kein Wunder, dass zwei der "jungen Wilden" auch für den Bremer Ausgleich gesorgt haben. Zwei Minuten stand Kenny Schmidt gerade mal auf den Platz als er einen Traumpass auf Martin Harnik spielte, den der 18-Jährige zum 2:2 vollendete. "Das war ein schönes Ding. Kenny hat den Ball super gespielt", lobte Martin Harnik seinen Vorbereiter nach der Partie. Für beide war es das erste Punktspiel im Werder-Dress.

 

Trainer Thomas Wolter hätte sich diese Chancenauswertung auch in der ersten Halbzeit gewünscht. "Da hatten wir viele Torchancen, aus denen wir zu wenig Kapital geschlagen haben. Der zweite Treffer hat einfach gefehlt." Nur Dominic Peitz konnte den Ball im Tor unterbringen. Der 1.96 m große Mittelfeldspieler, der nach der Partie von BSV-Trainer Marc Fascher als "überragend spielend" bezeichnet wurde, lieferte sich über die gesamte Spielzeit mit dem Emder Kapitän Oliver Glöden (2.03 m) ein packendes "Duell der Riesen", das, wie das Spiel, mit einem Unentschieden endete. Glöden traf im zweiten Durchgang ebenfalls per Kopf. "Wir wussten, dass sie bei Standards gefährlich sind. Da hätte ich besser stehen müssen", gestand Dominic Peitz ein. Der Mittelfeldspieler hätte sich einen Sieg gewünscht: "Für unsere Mühen, besonders in der der ersten Halbzeit, hätten wir eigentlich drei Punkte verdient gehabt."

 

Gefreut hat den Bremer Coach Thomas Wolter, dass die Mannschaft sich trotz des Rückstands nicht aufgegeben hat und sofort die passende Antwort gab. "Da hat man gesehen, dass das Team die Qualität besitzt, den Abstieg zu vermeiden." Der verletzte Mannschaftskapitän Björn Schierenbeck, der die Partie von der neuen Tribüne aus verfolgte, schloss sich seinem Trainer an: "Nach dem Rückstand haben wir eine gute Moral bewiesen. Jeder hat für seinen Teamkollegen gekämpft."

 

Letztendlich waren die Bremer mit dem Punktgewinn zufrieden: "Für das erste Spiel war es in Ordnung. Wir werden uns in den nächsten Partien noch steigern", so Dominic Peitz.

 

von Norman Ibenthal

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