Gegen den dänischen Erstligisten taten sich die Werderaner, wie so häufig in dieser Saison, in der Offensive schwer. Bremen hatte über die gesamten neunzig Minuten mehr Spielanteile, agierte bis zum Strafraum gefällig, ließ jedoch vor dem Tor oft die Entschlossenheit vermissen.
Vor allem in der ersten Hälfte kam Werder nur einmal gefährlich vor das Tor der Gäste. Einen sehenswerten Drehschuss von Thiago Rockenbach da Silva fischte Dänen-Keeper Henrik Ipsen noch aus dem unteren rechten Eck (5.). Ansonsten lagen die Chancen jedoch bei SönderjyskE. Mitte der ersten Hälfte gab Thomas Rathe einen ersten Fernschuss auf das Tor von Werder-Schlussmann Christian Vander (26.) ab. Wenige Minuten prüfte auch Mitspieler Marco Stier die Reflexe seines Torwarts. Nach einer verunglückten Abwehr des Jung-Profis parierte Vander den Ball glänzend auf der Linie (28.). Die Führung der Dänen konnte der Keeper aber nicht verhindern. Peter Nymann setzte sich gut im Bremer Strafraum durch, passte zurück auf Henrik Hansen, der zum 1:0 für SönderjyskE einschob (38.).
Ein Elfmeter im zweiten Durchgang sorgte für den zweiten Gegentreffer. Sandro Stallbaum brachte den eingewechselten John Jairo Mosquera im Strafraum zu Fall und den fälligen Elfmeter verwandelte Henrik Jorgensen ohne Probleme (55.). Und Werders Leihgabe der Profis stellte die Bremer Hintermannschaft auch im Anschluss das eine oder andere Mal vor Probleme. Zwar konnte Christian Vander den Alleingang des 18-Jährigen in der 68. Minute stoppen, doch wenig später musste sich auch Werders Torwart geschlagen geben (74.).
Aber auch Bremen erspielte sich in der zweiten Hälfte gute Möglichkeiten. Erst landete ein Freistoß von Marco Stier in den Armen vom eingewechselten Torwart Kim Drejs (57.), dann scheiterte Martin Harnik am dänischen Schlussmann (59.) und ein Kopfball von Harnik ging nur an die Latte (63.).
Werder Bremen: Vander – Pekrul, Halke, Stallbaum, Brückner (64. Theuerkauf) – Bischoff, Peitz (64. Banecki), Stier, Schachten (46. Avcioglu) – Rockenbach da Silva (80. Wittke), Harnik