Der VfB Oldenburg begann engagiert und zeigte sich vor allem in der Anfangsphase in einigen Situationen leicht übermotiviert. So sah Patrick Krull bereits nach wenigen Minuten nach einem Foulspiel an Sebastian Schachten die Gelbe Karte.
Vor dem Tor sorgte Werder für die ersten Akzente. Nach sieben Minuten prüfte Jerome Polenz erstmals den VfB-Schlussmann mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Die Bremer blieben die deutlich spielbestimmende Mannschaft und gingen Mitte der ersten Hälfte auch verdient in Führung. Nach einer Ecke von Marco Stier konnte der Kopfball von Dominic Peitz zwar noch auf der Linie gerettet werden, doch im zweiten Versuch köpfte Martin Harnik den Ball in die Maschen. Und es ergaben sich weitere Möglichkeiten für Werder. Ein Freistoß von Marco Stier ging knapp über das Tor (31.) und auch ein weiterer Kopfball von Martin Harnik verfehlte nur knapp sein Ziel.
Im zweiten Durchgang gab Werder weiterhin den Ton an, spielte bis zum Strafraum des VfB gefällig, konnte jedoch den entscheidenden Schlusspunkt nicht setzen. Die Gastgeber beschränkten sich vornehmlich auf die Defensive und versuchten, mit Kontern für Gefahr zu sorgen. Für die einzige brenzlige Situation vor dem Werder-Tor sorgte Bremen jedoch selbst. Nach einer Unstimmigkeit mit Sandro Stallbaum schoss Torwart Christian Vander bei seinem Abwehrversuch den gegnerischen Stürmer an, der daraufhin freie Bahn auf das Tor hatte und unsanft von Stallbaum am Ausgleich gehindert wurde. Den erzielte jedoch Christian Thölking mit dem anschließend fälligen Strafstoß (54.).
Die größte Chance für Werder Bremen in der zweiten Hälfte hatte Kevin Wittke auf dem Fuß. Nachdem sich der eingewechselte Ali Avcioglu stark auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und den Ball in den Rückraum zurückpasste, schoss der Mittelfeldspieler knapp am Tor vorbei (65.).
Werder Bremen: Vander – Pekrul, Halke, Stallbaum, Brückner (46. Ibelherr) – Peitz (46. Banecki), Rockenbach da Silva (46. Wittke), Stier (46. Bischoff), Schachten (46. Meinecke) – Harnik (60. Avcioglu), Polenz (46. Schmidt)
Norman Ibenthal